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Jangada Mines startet Phase zwei der Bohrungen in Brasilien

Der britische Goldexplorer testet hochgradige Mineralisierung und neue Erweiterungsziele im Projekt Molly.

Jangada Mines startet Phase zwei der Bohrungen in Brasilien

Der britische Goldexplorer Jangada Mines hat die zweite Phase seines Bohrprogramms auf dem Goldprojekt Molly in Brasilien gestartet. Das Programm umfasst zehn Bohrungen über insgesamt 1.100 Meter. Ziel ist die Erprobung der hochgradigen Mineralisierung beim Ziel Molly 1 sowie die Bewertung der westlichen und südlichen Erweiterungen des neu entdeckten mineralisierten Korridors Molly 2.

CEO Paulo Misk zeigt sich vom Potenzial des Projekts überzeugt. Er verweist auf jüngste Bohrergebnisse, die sowohl das Erweiterungspotenzial der bestehenden Ressource von 130.000 Unzen bei Molly 1 als auch die Entdeckung des neuen Ziels Molly 2 belegen. „Über Molly 1 und 2 hinaus haben die Explorationsdaten die Höffigkeit im gesamten Lizenzgebiet bestätigt. Das Ausmaß der Aktivitäten von Kleinschürfern, einschließlich des mehrere Kilometer langen Ziels Boomerang, macht Molly äußerst spannend", so Misk.

Geologische Modelle sollen verfeinert werden

Laut Misk ist die aktuelle Explorationsphase darauf ausgelegt, die geologischen Modelle von Jangada zu verfeinern und die bekannten hochgradigen, schmalen ganggebundenen Mineralisierungszonen zu erweitern. Darüber hinaus sollen durch die Integration hochauflösender geophysikalischer Untersuchungen sowie gezielter Diamantkernbohrprogramme neue Bohrziele generiert werden. Das Unternehmen erwartet, durch das laufende Programm das Verständnis des Strukturgefüges, das die Goldmineralisierung kontrolliert, erheblich zu verbessern.

Misk betont zudem die langfristige Perspektive: „Es wird erwartet, dass das aktuelle Programm künftige Möglichkeiten für ein Ressourcenwachstum im gesamten Molly-Projekt unterstützt." Damit signalisiert Jangada, dass die Explorationsaktivitäten über die aktuellen Bohrziele hinaus weiter ausgedehnt werden könnten.

Goldprovinz Tapajós: Weltbekannter Distrikt mit großem Potenzial

Das 6.656 Hektar große Projekt Molly liegt in der Goldprovinz Tapajós im brasilianischen Bundesstaat Pará im Norden des Landes. Die Region gilt als weltweit anerkannter Golddistrikt und beherbergt mehrere Lagerstätten im Multi-Millionen-Unzen-Bereich, darunter bekannte Projekte wie São Jorge, Castelo dos Sonhos, Palito und Tocantinzinho.

Die historische Bedeutung der Provinz ist beträchtlich: Schätzungen zufolge wurden dort bis zu 30 Millionen Unzen Seifengold produziert. Trotz dieser langen Bergbaugeschichte gilt die Region in Bezug auf großflächige Hartgestein-Goldsysteme noch als unzureichend exploriert – ein Umstand, der für Unternehmen wie Jangada Mines erhebliches Aufwärtspotenzial bietet.

Für deutsche Privatanleger ist das Projekt Molly ein Beispiel für die wachsende Bedeutung Brasiliens als Explorationsziel im globalen Goldsektor. Die Kombination aus einer bereits definierten Ressource, neuen Entdeckungszielen und einem geologisch attraktiven Umfeld macht das Projekt zu einem interessanten Beobachtungsobjekt im Junior-Mining-Bereich.

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