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Jim Cramers Charitable Trust kauft Intel-Aktien im Kursrücksetzer nach

Der CNBC-Moderator erhöht seine Intel-Position auf 1.000 Anteile – trotz jüngster Kursschwäche und starker KI-Chip-Nachfrage.

Jim Cramers Charitable Trust kauft Intel-Aktien im Kursrücksetzer nach

Jim Cramers Charitable Trust stockt seine Intel-Position auf. Kurz nach Handelsbeginn wurden weitere 100 Intel-Aktien zu einem Preis von jeweils rund 106 US-Dollar erworben. Nach der Transaktion hält der Trust damit insgesamt 1.000 Anteile an Intel (INTC), was die Portfoliogewichtung von etwa 2,5 % auf rund 2,75 % erhöht.

Der Zukauf erfolgt bewusst in einer Phase der Kursschwäche. Die Intel-Aktie wurde im vorbörslichen Handel einige Dollar niedriger indiziert und setzte damit ihren jüngsten Rückgang fort. Cramer und sein Team hatten die Kaufstrategie bereits im Morning Meeting am Freitag dargelegt – der Rücksetzer wurde nun gezielt genutzt, um die Position auszubauen.

Starke TSMC-Zahlen als Signal für KI-Chip-Nachfrage

Rückenwind liefert ein Bericht von Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC). Das weltgrößte Auftragsfertigungsunternehmen für Halbleiter meldete am frühen Montagmorgen einen starken Juni: Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um rund 68 %. TSMC wird seine vollständigen Ergebnisse für das zweite Quartal im Laufe der Woche vorlegen, doch die vorläufigen Zahlen deuten klar darauf hin, dass die Nachfrage nach KI-Chips weiterhin das Angebot übersteigt.

Dieses Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage ist ein zentrales Argument für das Investment in Intel. Der US-amerikanische Chiphersteller profitiert von der strukturell wachsenden Nachfrage nach Rechenleistung für künstliche Intelligenz – sowohl als Produzent als auch als Zulieferer für große Technologiekonzerne.

Intel investiert 5,7 Milliarden Dollar in Irland

Als weiteres Zeichen für die anhaltend hohe Nachfrage gab Intel am Montag bekannt, rund 5,7 Milliarden US-Dollar in sein Werk in Irland zu investieren. Ziel ist die Ausweitung der Produktion von Xeon-Serverprozessoren sowie weiterer Produkte. Die Investition unterstreicht Intels Ambitionen, seine Fertigungskapazitäten im KI-Zeitalter deutlich auszubauen.

Einer der wichtigsten Kunden für Intels Xeon-Prozessoren ist Alphabet, die Muttergesellschaft von Google. Bereits im April kündigten beide Unternehmen eine mehrjährige Zusammenarbeit an. Diese umfasst den Einsatz von Intel Xeon-Prozessoren in der Google Cloud sowie die gemeinsame Entwicklung maßgeschneiderter ASIC-basierter Infrastruktur-Prozessoreinheiten (IPUs) zur Skalierung von KI-Systemen. ASIC steht für anwendungsspezifische integrierte Schaltungen (englisch: application-specific integrated circuit).

Cramers Charitable Trust hält neben Intel auch Long-Positionen in Alphabet (GOOGL). Die Partnerschaft zwischen beiden Unternehmen macht die Investitionsthese damit doppelt relevant für das Portfolio. Für deutsche Anleger ist Intel als einer der bekanntesten Halbleiterwerte an der Nasdaq ein gut verfolgbares Investment – zumal das Unternehmen mit seinem Werk in Irland auch eine starke europäische Präsenz besitzt.

Hinweis: Die genannten Handelsentscheidungen beziehen sich auf Jim Cramers Charitable Trust im Rahmen des CNBC Investing Club. Abonnenten erhalten Handelsbenachrichtigungen, bevor Transaktionen ausgeführt werden. Nach dem Versenden einer solchen Benachrichtigung wartet Cramer mindestens 45 Minuten, bevor er eine Aktie kauft oder verkauft. Hat er zuvor im CNBC-Fernsehen über eine Aktie gesprochen, verlängert sich die Wartefrist auf 72 Stunden.

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