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Johnson & Johnson übernimmt Intra-Cellular Therapies

Zugang zu neuem Medikament stärkt Position im Markt für neurologische Störungen

Johnson & Johnson übernimmt Intra-Cellular Therapies

Johnson & Johnson hat die Übernahme des Arzneimittelherstellers Intra-Cellular Therapies für rund 14,6 Milliarden Dollar bekannt gegeben. Das Angebot sieht vor, dass J&J für jede Aktie von Intra-Cellular 132 Dollar in bar zahlt, was einen Aufschlag von 39 Prozent auf den Schlusskurs der Aktie vom Freitag bedeutet. Dieser Schritt stärkt die Marktposition von Johnson & Johnson im Bereich der neurologischen Medikamente, insbesondere zur Behandlung von Störungen wie bipolarer Störung und Schizophrenie.

Der US-Konzern erwirbt durch die Transaktion das Medikament Caplyta, das in den USA als einziges Mittel zur Behandlung von bipolaren Störungen der Stufen I und II zugelassen ist. Es ist außerdem für die Behandlung von Schizophrenie geeignet. J&J sieht in Caplyta großes Potenzial und geht davon aus, dass das Medikament zu einer Standardtherapie für die häufigsten depressiven Störungen avancieren könnte. Der Pharmakonzern erwartet, dass Caplyta in den kommenden Jahren jährliche Spitzenumsätze von mehr als fünf Milliarden Dollar erzielen könnte.

In den USA sind etwa 6,1 Millionen Erwachsene von bipolarer Störung betroffen, einer Erkrankung, die extreme Stimmungsschwankungen mit sich bringt und häufig eine langfristige Therapie erfordert. Die Übernahme von Intra-Cellular Therapies ist Teil einer Reihe von Zukäufen, die J&J getätigt hat, um sich für künftige Herausforderungen zu rüsten. Dazu gehört auch der Kauf des Medizintechnikunternehmens Shockwave Medical für 13,1 Milliarden Dollar, was die Diversifikation des Konzerns in verschiedenen Gesundheitsbereichen weiter vorantreibt.

Die Transaktion wird voraussichtlich noch in diesem Jahr abgeschlossen. Mit der Übernahme von Intra-Cellular Therapies sichert sich Johnson & Johnson nicht nur den Zugang zu einem wichtigen Medikament im Bereich der neurologischen Erkrankungen, sondern stärkt auch seine Marktstellung im Wettbewerb um die Entwicklung und Vermarktung von Therapien für psychische Erkrankungen.

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