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Karriereexpertin: Diese fünf Sätze verschaffen Ihnen mehr Respekt im Job

Wer die richtigen Worte wählt, kommt schneller voran und wird ernster genommen.

Karriereexpertin: Diese fünf Sätze verschaffen Ihnen mehr Respekt im Job

Die Art und Weise, wie Sie im Beruf kommunizieren, entscheidet maßgeblich über Ihren Erfolg. Karrierecoach Erin McGoff, Gründerin von AdviceWithErin, hat in ihrer Arbeit mit Fachkräften aller Karrierestufen festgestellt: Wer verstanden wird und Gehör findet, kommt am schnellsten voran. Doch vielen Menschen stehen unbewusst ihre eigenen Formulierungen im Weg.

McGoff identifiziert fünf konkrete sprachliche Anpassungen, die helfen können, mehr Respekt einzufordern und bedeutungsvolle Beziehungen aufzubauen. "Jeder Job lässt sich im Kern darauf reduzieren, dass Menschen mit anderen Menschen sprechen", erklärt die Expertin, die auch das Buch "The Secret Language of Work" verfasst hat.

Offene Fragen statt Ja-Nein-Formulierungen

Ob Homeoffice-Anfrage, Sabbatical oder zusätzlicher Urlaub – bei wichtigen Anliegen neigen viele dazu, nervös eine geschlossene Ja-Nein-Frage zu stellen. McGoff empfiehlt stattdessen offene Fragen, die einen Dialog über Prozesse und Prioritäten anstoßen. "Dadurch wirken Sie reflektiert statt anspruchsvoll", so die Karriereexpertin. Offene Formulierungen nehmen den Druck von beiden Seiten und ermöglichen konstruktive Gespräche.

Dankbarkeit statt übermäßiger Entschuldigungen

Kleine Fehler wie ein Tippfehler oder 15 Minuten Verspätung passieren jedem. Doch ständiges, unnötiges Entschuldigen kann nach hinten losgehen. Studien zeigen, dass übermäßiges "Es tut mir leid" die Wahrnehmung Ihrer Kompetenz und Ihres Selbstvertrauens untergräbt. McGoffs Lösung: Ersetzen Sie unnötige Entschuldigungen durch Dankbarkeit. Statt "Entschuldigung für die Verspätung" kann man sagen "Danke für Ihre Geduld".

"Und" statt "Aber" verwenden

Das Wort "aber" macht oft alles zunichte, was davor gesagt wurde. Wenn zwei Aussagen gleichermaßen gültig sind, empfiehlt die Expertin das Wort "und" zu verwenden. Diese Formulierung wertet keine der Aussagen ab und erlaubt es, dass zwei Dinge gleichzeitig wahr sind. Das führt zu mehr Nuance und Klarheit in der Kommunikation.

Fakten statt Gefühle präsentieren

"Ich habe das Gefühl, dass" mag sanft und bescheiden klingen – im beruflichen Umfeld schwächt es Ihre Botschaft jedoch so sehr ab, dass sie leicht abgetan werden kann. Die Formulierung rahmt professionelle Beobachtungen als persönliche Emotionen ein. In Arbeitsumgebungen, wo Daten und Klarheit zählen, sollten Sie stattdessen klare, faktenbasierte Aussagen treffen.

"Wie" statt "Warum" fragen

Fragen, die mit "Warum" beginnen, können Menschen in die Defensive drängen. Selbst wenn es nicht beabsichtigt ist, impliziert "Warum" oft eine Wertung und fordert zur Rechtfertigung auf. Das Gespräch wird konfrontativ statt kooperativ. McGoff rät, den Gesprächspartner stattdessen einzuladen, seinen Denkprozess zu erläutern.

"Letztendlich führen diese Veränderungen dazu, dass sich Ihr Gegenüber mehr gehört und respektiert fühlt – und infolgedessen eher bereit ist, ein ehrliches Gespräch mit Ihnen zu führen", fasst die Karriereexpertin zusammen. Die richtigen Worte können den entscheidenden Unterschied machen.

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