Krypto-Geldautomaten in den USA: Betrug explodiert auf 240 Mio. Dollar
Die Kriminalität rund um Kryptowährungs-Geldautomaten in den USA erreicht alarmierende Ausmaße. Laut FBI verloren Opfer allein in der ersten Jahreshälfte 2025 240 Millionen Dollar durch Betrug – doppelt so viel wie im Vorjahr.

Die Vereinigten Staaten stehen vor einem wachsenden Problem mit Kryptowährungs-Geldautomaten. Nach Angaben des FBI gingen in den ersten sechs Monaten des Jahres 2025 240 Millionen Dollar durch Betrügereien mit Krypto-ATMs verloren. Diese Summe entspricht etwa dem doppelten Tempo ähnlicher Betrügereien im gesamten Jahr 2024 und alarmiert nun Behörden im ganzen Land.
Politiker fordern Verbote
Die rasant steigende Betrugsrate veranlasst zunehmend Politiker, über Verbote von Krypto-Geldautomaten nachzudenken. Dabei stellt sich auch die grundsätzliche Frage, warum die USA überhaupt mit diesen Automaten übersät sind. Die Geräte, die den Tausch von Bargeld in Kryptowährungen ermöglichen, haben sich als beliebtes Ziel für Betrüger etabliert.
Polizei schlägt Alarm
Tim Schwering, Detective bei der Polizei von Spokane, bemerkte die Zunahme der Krypto-Kriminalität bereits im Jahr 2023. Seine Beobachtungen decken sich mit den jüngsten FBI-Statistiken, die eine besorgniserregende Entwicklung zeigen. Die Strafverfolgungsbehörden sehen sich mit einer neuen Form der Kriminalität konfrontiert, die oft schwer zu verfolgen ist.
Hintergrund für deutsche Anleger
In Deutschland spielen Krypto-Geldautomaten eine deutlich kleinere Rolle als in den USA. Die strengere Regulierung hierzulande hat die Verbreitung solcher Automaten eingeschränkt. Deutsche Krypto-Investoren nutzen überwiegend regulierte Online-Börsen für ihre Transaktionen, was einen besseren Verbraucherschutz bietet.
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Zur AktienanalyseAusblick
Experten rechnen damit, dass die USA ihre Regulierung von Krypto-Geldautomaten verschärfen werden. Angesichts der explodierenden Betrugszahlen dürfte der politische Druck zunehmen. Für die Krypto-Branche könnte dies einen Wendepunkt darstellen, da die physischen Zugangspunkte zu digitalen Währungen unter verstärkte Kontrolle geraten.


