Legacy Gold Mines bohrt erstmals in unerschlossener Nordwestzone des Baner-Goldprojekts
Das kanadische Explorationsunternehmen weitet sein 40.000-Fuß-Bohrprogramm 2026 auf neue Zielgebiete in Idaho aus.

Legacy Gold Mines Ltd. (TSXV: LEGY) treibt sein Explorationsprogramm auf dem Goldprojekt Baner in Idaho County, Idaho, USA, deutlich voran. Nach Abschluss einer wichtigen Kernbohrserie in der Zone Main weitet das Unternehmen die Bohrungen nun auf die bisher völlig unerschlossene Zone Northwest aus. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für den geplanten Start der Reverse-Circulation-Bohrungen (RC) im Juli 2026 auf Hochtouren.
Der Explorationsplan 2026 sieht Bohrungen über insgesamt 40.000 Fuß auf dem Konzessionsgebiet Baner vor. Davon entfallen 12.000 Fuß (3.658 Meter) auf strategische Kernbohrungen, während die verbleibenden 28.000 Fuß (8.536 Meter) mittels RC-Bohrverfahren abgeteuft werden sollen. Die Genehmigungen für das Jahr 2026 umfassen 13 neue Bohrplätze über das gesamte Konzessionsgebiet, darunter wichtige Zielgebiete in der Zone Northwest.
Vielversprechende Anomalien in der Zone Northwest
Die Zone Northwest liegt rund 1.700 Meter nordwestlich der Zone Main und weist ähnliche geophysikalische und geochemische Anomalien auf wie die bereits bekannte Hauptzone. Konkret wurden dort Gold-in-Boden-Werte von mehr als 1 g/t Gold festgestellt, und die Zone umfasst Bodenanomalie-Strukturen von 1.700 Metern und 530 Metern Länge. Entlang des NW-Trends finden sich magnetische Hochpunkte, IP-Leiter und hohe Gold-in-Boden-Anomalien – dennoch wurde in diesem Gebiet bisher noch nie gebohrt.
„Die Zone Northwest weist Gold-in-Boden-Werte von mehr als 1 g/t Gold auf und umfasst Gold-in-Boden-Anomalien von 1.700 Metern und 530 Metern Länge", erklärte Mike Sutton, VP Geology. „Da die wichtigsten Kernbohrungen in der Zone Main kurz vor dem Abschluss stehen, ist es unser Ziel, die Mineralisierung in diese bisher unebohrte Zone Northwest auszudehnen."
Das nächstgelegene Bohrloch zur Zone Northwest ist das Step-out-Loch Nr. 6 aus dem Jahr 2025, das einen kontinuierlichen Abschnitt von 0,57 g/t Au auf 64,0 m (210 Fuß) ab der Oberfläche lieferte. Es befand sich etwa 136 Meter nordwestlich der nächsten anderen Bohrung. Für die Zone NW sind insgesamt sechs Bohrungen geplant – vier Kernbohrungen und zwei RC-Bohrungen.
Drei Zielzonen im Fokus des Bohrprogramms
Das Bohrprogramm 2026 konzentriert sich auf drei Hauptzonen des Konzessionsgebiets Baner. In der Zone Main sowie den angrenzenden Baner-Zonen am südlichen Ende sind 35 Bohrungen geplant, aufgeteilt in 7 Kernbohrungen und 28 RC-Bohrungen. Die Baner-Zonen verlaufen in Ost-West-Richtung und weisen auf einer Länge von 3.000 Fuß bis zu 20 historische Stollen und Schächte auf.
Die Zone Northeast (NE) ist durch eine 400 Meter breite, bisher unebohrte Lücke von der Zone Main getrennt. Sie enthält mehrere mineralisierte Zonen mit ähnlichen Gehalten und Mächtigkeiten wie die Zone Main. Für die Zone NE sind zehn Bohrungen vorgesehen – zwei Kernbohrungen und acht RC-Bohrungen.
CEO Brian Hinchcliffe kommentierte die Entwicklung: „So wirtschaftlich bedeutend die Bohrungen in der Zone Main auch waren, so spannend ist es nun, die Möglichkeit einer signifikanten Erweiterung der Goldmineralisierung auf dem Konzessionsgebiet Baner zu testen. In der Zwischenzeit wird das zweite Kernbohrgerät die verbleibenden Löcher in und um die Zone Main fertigstellen, während wir uns auf den geplanten Beginn der RC-Bohrungen im Juli vorbereiten."
Starke Ergebnisse aus dem Bohrprogramm 2025
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Zur AktienanalyseDie Bohrungen im Jahr 2025 lieferten bemerkenswert breite Mineralisierungszonen. Zu den Highlights zählen Abschnitte von 0,55 g/t Au auf 187,5 Meter (615 Fuß) im mittleren Bereich, 0,52 g/t Au auf 108,2 Meter (355 Fuß) im Süden sowie 0,57 g/t Au auf 64,0 Meter (210 Fuß) im Norden. Die Lagerstätte bleibt dabei in alle Richtungen offen.
Das Unternehmen zielt auf eine hochgradige Mineralisierung ab, die für eine Erschließung im Tagebau mit Haufenlaugung geeignet ist. Das ursprüngliche Explorationsziel auf dem Konzessionsgebiet Baner beläuft sich auf rund 50,3 bis 55,3 Millionen Tonnen bei Durchschnittsgehalten zwischen etwa 0,72 g/t Au und 0,91 g/t Au. Dieses Ziel wurde auf Basis von insgesamt 46 Bohrlöchern mit einer Gesamtlänge von 10.459 Metern berechnet, die über 2,3 Kilometer Streichlänge abgeteuft wurden.
Es ist zu beachten, dass die potenziellen Mengen und Gehalte des Explorationsziels konzeptioneller Natur sind. Es wurden bisher nicht ausreichend Explorationen durchgeführt, um eine Mineralressource gemäß den Kategorien von NI 43-101 zu definieren. Das Explorationsziel stellt daher keine offizielle Mineralressourcenschätzung dar.

