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Lionsgate-Aktie steigt 7 Prozent nach Netflix-Übernahmeberichten

Berichte über Netflix als potenziellen Käufer von Lionsgate Studios treiben die Aktie deutlich nach oben.

Lionsgate-Aktie steigt 7 Prozent nach Netflix-Übernahmeberichten

Die Aktien von Lionsgate Studios (NYSE: LION) legten am Dienstag um 7 Prozent zu. Auslöser waren Berichte, wonach Netflix (NASDAQ: NFLX) zu den Medienunternehmen gehört, die ein Übernahmeinteresse an dem Filmstudio haben sollen. Das Nachrichtenportal Semafor brachte den Streaming-Giganten als potenziellen Käufer ins Spiel.

Laut dem Bericht hat Netflix bislang jedoch keine formelle Interessensbekundung eingereicht. Das Unternehmen soll sich gemeinsam mit weiteren, nicht namentlich genannten Medienkonzernen mit einer möglichen Übernahme von Lionsgate Studios befassen. Sprecher von Netflix, Lionsgate und auch Roku lehnten eine Stellungnahme zu den Berichten ab.

Netflix verstärkt M&A-Aktivitäten

Der Bericht zeichnet ein Bild eines zunehmend akquisitionsfreudigen Netflix. Dem Semafor-Bericht zufolge scheiterte der Streaming-Konzern zuletzt bei einem Versuch, Warner Bros. Discovery zu übernehmen. Zudem unterlag Netflix dem Medienkonzern Fox im Werben um eine Übernahme von Roku.

Damit steht Netflix vor einer bemerkenswerten strategischen Neuausrichtung. Das Unternehmen hat in der Vergangenheit stets organisches Wachstum gegenüber Zukäufen bevorzugt und seinen M&A-Ansatz selbst als „diszipliniert" beschrieben. Die jüngsten Berichte über mehrere gescheiterte oder laufende Übernahmeinteressen deuten jedoch darauf hin, dass Netflix seine Wachstumsstrategie aktiv überdenkt.

Lionsgate als attraktives Übernahmeziel

Lionsgate Studios ist vor allem bekannt für erfolgreiche Filmfranchises wie „The Hunger Games" und die „John Wick"-Reihe sowie für seine Fernsehproduktionen. Für einen Streaming-Anbieter wie Netflix wäre eine Übernahme des Studios ein bedeutender Schritt zur Erweiterung des eigenen Content-Portfolios und der Bibliothek an Rechten.

Der Kursanstieg von 7 Prozent zeigt, wie sensibel der Markt auf Übernahmespekulationen im Medien- und Streamingsektor reagiert. Für Anleger bleibt die Situation jedoch mit erheblicher Unsicherheit behaftet, da weder eine formelle Offerte noch offizielle Bestätigungen der beteiligten Unternehmen vorliegen. Investoren sollten die weitere Berichterstattung zu diesem Thema genau verfolgen, bevor sie Anlageentscheidungen treffen.

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