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Madrid bekommt neue Formel-1-Rennstrecke rund um Ifema-Messekomplex

Im September wird Madrid zum neuesten europäischen F1-Austragungsort – mit einer fertiggestellten semi-permanenten Strecke am Flughafen Barajas.

Madrid bekommt neue Formel-1-Rennstrecke rund um Ifema-Messekomplex

Madrid rüstet sich für sein Formel-1-Debüt: Die Asphaltierungsarbeiten an der sogenannten Madring-Rennstrecke sind abgeschlossen. Der Kurs verläuft semi-permanent rund um den Ifema-Messekomplex in direkter Sichtweite des Flughafens Barajas. Im September soll dort das erste Formel-1-Rennen in der spanischen Hauptstadt stattfinden.

Die neue Strecke misst 5,4 Kilometer und verfügt über 22 Kurven. Damit gehört sie zu den kurvenreicheren Kursen im aktuellen Formel-1-Kalender. Das Streckenlayout stellt Fahrer und Ingenieure vor vielfältige technische Herausforderungen.

Carlos Sainz als erster Fahrer auf der Strecke

Einen besonderen symbolischen Moment erlebte die Strecke bereits im vergangenen Monat: Williams-F1-Fahrer Carlos Sainz, gebürtiger Madrider, absolvierte als erster Pilot eine vollständige Runde auf dem neuen Kurs. Für den Spanier war es eine Heimkehr der besonderen Art – als erster Formel-1-Fahrer überhaupt, der die Madring-Strecke unter Rennbedingungen testete.

Madrid reiht sich damit in eine wachsende Liste europäischer Städte ein, die auf die Formel 1 als Wirtschaftsmotor setzen. Die Erwartungen gehen weit über den sportlichen Aspekt hinaus: Veranstalter und Stadtverantwortliche erhoffen sich durch das Rennen einen spürbaren Schub für den Tourismus sowie gesteigerte Investitionen in der Region.

Formel 1 als Wirtschaftsfaktor für europäische Städte

Das Konzept der semi-permanenten Rennstrecke – also eines Kurses, der nicht dauerhaft als Rennstrecke genutzt wird, sondern für das Rennevent auf- und wieder abgebaut werden kann – ermöglicht es Städten wie Madrid, Grands Prix auszurichten, ohne dauerhaft Flächen zu binden. Der Standort am Ifema-Messekomplex bietet dabei eine bereits vorhandene Infrastruktur, die für Großveranstaltungen ausgelegt ist.

Die Formel 1 erlebt in Europa seit Jahren eine Renaissance des Interesses. Neue Austragungsorte und die wachsende globale Popularität der Rennserie – nicht zuletzt befeuert durch Medienproduktionen und eine jüngere Fangemeinde – machen Grands Prix zu begehrten Veranstaltungen für Städte und Regionen, die internationale Aufmerksamkeit und Besucherströme anziehen wollen.

Für Madrid bedeutet der September-Termin eine Premiere auf der Weltbühne des Motorsports. Ob die Madring-Strecke sportlich und logistisch den Erwartungen gerecht wird, wird sich zeigen – die Grundlage dafür ist mit dem fertiggestellten Asphalt jedenfalls gelegt.

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