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Maschinenbauer verzeichnen Auftragsplus durch Auslandsnachfrage

Inlandsbestellungen schwach – Prognose für 2024 bleibt zurückhaltend

Maschinenbauer verzeichnen Auftragsplus durch Auslandsnachfrage

Die deutschen Maschinenbauer verzeichneten im August eine Steigerung der Bestellungen gegenüber dem Vorjahresmonat um insgesamt sieben Prozent. Dies teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) mit. Dabei gab es jedoch deutliche Unterschiede zwischen dem In- und Ausland: Während die Aufträge aus dem Inland um sieben Prozent zurückgingen, stiegen die Bestellungen aus dem Ausland um 13 Prozent an. Allerdings betont der VDMA, dass diese Entwicklung teilweise durch Sonderfaktoren beeinflusst wurde.

Olaf Wortmann, Konjunkturexperte des VDMA, wies darauf hin, dass der Vorjahreswert der Bestellungen extrem niedrig war, was die Steigerung begünstigte. Zudem habe der Auftragseingang aus dem Nicht-Euro-Raum, insbesondere für Großanlagen, zugenommen. Trotz dieses Anstiegs habe der Auftragseingang seine Talsohle jedoch noch nicht erreicht.

Betrachtet man den Zeitraum von Juni bis August, so gab es im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang der Bestellungen um real drei Prozent. Dabei sanken die Inlandsaufträge um sechs Prozent, während die Aufträge aus dem Ausland um ein Prozent zurückgingen. Auch hier gab es Unterschiede in den Regionen: Die Bestellungen aus den Euro-Ländern fielen um sechs Prozent, während es aus den Nicht-EU-Ländern einen leichten Zuwachs von einem Prozent gab.

Im September hatte der VDMA seine Prognose für die Produktion im laufenden Jahr weiter nach unten korrigiert. Der Verband rechnet nun mit einem preisbereinigten Rückgang der Produktion um etwa acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zuvor war lediglich ein Minus von vier Prozent erwartet worden. Der VDMA begründete diese Anpassung mit Schwächen in wichtigen Absatzmärkten wie den USA und China.

Für das kommende Jahr erwartet der Verband ebenfalls einen weiteren Rückgang. Aufgrund der bislang schwachen Bestellungen wird mit einem Produktionsminus von etwa zwei Prozent gerechnet. Diese Prognosen unterstreichen die weiterhin schwierige Lage für den Maschinenbausektor in Deutschland.

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