Max Power Mining verkauft Lithiumprojekt und setzt auf Wasserstoff
Der kanadische Rohstoffentwickler trennt sich vom Arizona-Lithiumprojekt Willcox Playa und schärft seinen Fokus auf natürlichen Wasserstoff in Saskatchewan.

Max Power Mining, ein kanadischer Entwickler von natürlichem Wasserstoff, hat einen Aktienkaufvertrag mit der Homeland Critical Minerals Corporation abgeschlossen. Gegenstand des Deals ist der Verkauf sämtlicher Anteile an der hundertprozentigen Tochtergesellschaft Max Power Resources, die Eigentümerin des Lithiumprojekts Willcox Playa im US-Bundesstaat Arizona ist. Der Abschluss der Transaktion wird für den oder um den 17. Juni 2025 erwartet.
Im Rahmen der Vereinbarung erwirbt Homeland alle ausgegebenen und ausstehenden Beteiligungen an Max Power Resources im Austausch gegen 11 Millionen Homeland-Aktien. Diese Gegenleistungsaktien entsprechen knapp 50 Prozent des gesamten an Max Power Mining ausgegebenen Aktienkapitals und haben einen Marktwert von insgesamt rund 1,1 Millionen US-Dollar. Die Konditionen wurden zu marktüblichen Bedingungen ausgehandelt.
Strategische Neuausrichtung auf natürlichen Wasserstoff
Trotz des Verkaufs bleibt Max Power Mining über seine 11 Millionen Homeland-Aktien weiterhin an der künftigen Entwicklung des Willcox-Projekts beteiligt. Das Unternehmen ist überzeugt, dass Homeland gut positioniert ist, um das Potenzial des Arizona-Assets zu heben – insbesondere sobald Homeland an der kanadischen CSE (Canadian Securities Exchange) notiert ist. CEO Ran Narayanasamy kommentierte die Transaktion wie folgt: „Durch die Übertragung des Willcox-Projekts in eine spezialisierte Einheit bei gleichzeitigem Erhalt einer bedeutenden Beteiligung an Homeland sichert sich Max Power Mining die Teilhabe an der potenziellen künftigen Wertschöpfung des Arizona-Assets und der umfassenderen Geschäftsstrategie von Homeland, während wir gleichzeitig den organisatorischen Fokus auf natürlichen Wasserstoff verstärken."
Der Schritt unterstreicht die klare strategische Priorität von Max Power Mining: Das Unternehmen will den Lawson-Komplex und den übergeordneten Genesis-Trend in der kanadischen Provinz Saskatchewan zum weltweiten Ausgangspunkt für die großflächige Kommerzialisierung von natürlichem Wasserstoff entwickeln. Natürlicher Wasserstoff – auch geologischer oder Gold-Wasserstoff genannt – entsteht durch natürliche Prozesse im Erdinneren und gilt als potenziell kostengünstiger und emissionsarmer Energieträger, der weltweit zunehmend Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Kanadas erstes bestätigtes unterirdisches Wasserstoffsystem
Die sogenannte Lawson-Entdeckung des Unternehmens in der Nähe von Central Butte in Saskatchewan gilt als Kanadas erstes unterirdisches System für natürlichen Wasserstoff, das durch Tiefbohrungen bestätigt wurde. Die gewonnenen Daten wurden von drei unabhängigen Laboren validiert, was der Entdeckung besondere wissenschaftliche Glaubwürdigkeit verleiht.
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Zur AktienanalyseMax Power Mining hat in ganz Saskatchewan eine dominante Landposition aufgebaut. Das Unternehmen verfügt über Genehmigungen für rund 1,3 Millionen Acres (etwa 521.000 Hektar) und hält damit erstklassiges Explorationsgelände mit Aussicht auf große natürliche Wasserstoffvorkommen. Der Lawson-Komplex erstreckt sich Schätzungen zufolge über eine Fläche von 28 Quadratkilometern entlang des 475 Kilometer langen Genesis-Trends.
Das Unternehmen steht kurz vor dem Beginn eines Folgebohrprogramms mit mehreren Bohrlöchern. Ziel ist es, die Wirtschaftlichkeit des erweiterten Lawson-Komplexes zu validieren und die Grundlage für eine kommerzielle Nutzung des natürlichen Wasserstoffs zu schaffen. Für Investoren, die den aufstrebenden Sektor des natürlichen Wasserstoffs im Blick haben, dürfte die Entwicklung in Saskatchewan in den kommenden Monaten besonders interessant werden.


