Mercedes-AMG F1: Neuer W17 absolviert Silverstone-Debüt
Das Mercedes-AMG Petronas F1 Team hat seinen neuen Rennwagen W17 für die Saison 2026 erstmals auf der Strecke getestet. Bei einem Filmtag in Silverstone absolvierten George Russell und Kimi Antonelli insgesamt 67 Runden.

Das Mercedes-AMG Petronas Formel-1-Team hat am Donnerstag seinen neuen Rennwagen für die Saison 2026 erstmals auf die Strecke geschickt. Beim Filmtag in Silverstone testeten die Stammfahrer George Russell und Kimi Antonelli den W17 unter realen Bedingungen. Das Team absolvierte dabei 67 Runden und legte knapp 200 Kilometer ohne technische Probleme zurück.
Erfolgreicher erster Einsatz
Andrew Shovlin, leitender Ingenieur an der Strecke, zeigte sich zufrieden: "Wir hatten einen vernünftigen ersten Betriebstag mit dem W17 in Silverstone. Wie bei jedem Funktionstest liegt der Fokus darauf, sicherzustellen, dass alles sicher und zuverlässig funktioniert." Sowohl Russell als auch der italienische Rookie Antonelli konnten erstmals Erfahrungen mit dem neuen Wagen sammeln.
Mercedes kommt mit neuem Selbstbewusstsein in die Saison. In der vergangenen Saison belegte das Team den zweiten Platz hinter Weltmeister McLaren. Russell fuhr dabei zwei Siege ein, während Antonelli dreimal auf dem Podium stand und zum jüngsten Fahrer avancierte, der jemals eine schnellste Runde fuhr.
Microsoft als neuer Hauptsponsor
Parallel zum Streckendebüt gab Mercedes einen bedeutenden Sponsoringvertrag mit Microsoft bekannt. Laut Sky News könnte der Deal dem Team rund 60 Millionen US-Dollar pro Jahr einbringen. Das Microsoft-Branding ist prominent auf der Airbox und dem Frontflügel des überwiegend silbernen, schwarzen und grünen Wagens platziert.
Das Team wird am 2. Februar eine Online-Präsentation abhalten. Danach folgen zwei weitere Testfahrten in Barcelona und Bahrain, bevor die Saison am 8. März in Australien beginnt.
Spekulationen um technischen Vorsprung
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Zur AktienanalyseDie Tests in Barcelona werden mit besonderer Spannung erwartet. Brancheninsider spekulieren, dass Mercedes eine Gesetzeslücke in den neuen Motorvorschriften gefunden haben könnte, die dem Team einen Vorteil gegenüber Ferrari verschaffen könnte. Mercedes liefert Antriebseinheiten nicht nur für das eigene Werksteam, sondern auch für McLaren, Williams und Alpine.
Doriane Pin verstärkt Entwicklungsteam
Zusätzlich gab Mercedes bekannt, dass die 22-jährige französische Rennfahrerin Doriane Pin dem Team als Entwicklungsfahrerin beitreten wird. Pin gewann die letztjährige F1 Academy-Serie und wird nun im Simulator arbeiten sowie mehrere Grands Prix besuchen. Zwischen 2014 und 2021 dominierte Mercedes die Formel 1 mit acht Konstrukteurstiteln in Folge, bevor Red Bull und McLaren die Vormachtstellung übernahmen.


