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Meta plant Smartwatch-Comeback für 2026 mit KI-Assistent

Nach vierjähriger Pause nimmt der Tech-Konzern sein Wearable-Projekt wieder auf.

Meta plant Smartwatch-Comeback für 2026 mit KI-Assistent

Meta Platforms plant nach Informationen von "The Information" ein Comeback im Smartwatch-Markt. Das Projekt "Malibu 2" soll Ende 2026 auf den Markt kommen und mit Gesundheits-Tracking sowie einem integrierten Meta-KI-Assistenten ausgestattet sein. Das Unternehmen selbst wollte sich zu den Berichten nicht äußern.

Die Wiederbelebung des Projekts markiert eine strategische Kehrtwende. Bereits vor rund fünf Jahren hatte Meta an einer Smartwatch gearbeitet, zeitweise waren sogar Versionen mit drei Kameras in Planung. Im Jahr 2022 stoppte der Konzern das Vorhaben jedoch im Zuge umfassender Sparmaßnahmen in der Reality Labs-Sparte.

KI-Boom treibt Wearable-Offensive

Der Neustart erfolgt vor dem Hintergrund des KI-Booms, der zunehmend tragbare Technologie durchdringt. Besonders im Gesundheits- und Fitnessbereich setzen Hersteller verstärkt auf KI-gestützte Funktionen. Meta hat bereits mit seinen Ray-Ban-Smartglasses einen Erfolg erzielt: Die in Kooperation mit EssilorLuxottica (ESLX.PA) entwickelten Brillen erreichten laut Smart Analytics Global im vergangenen Jahr Auslieferungen von fast 6 Millionen Einheiten.

Parallel zur Smartwatch entwickelt Meta dem Bericht zufolge etwa vier verschiedene Augmented-Reality- und Mixed-Reality-Brillen. Allerdings überarbeitet das Unternehmen derzeit die Einführungszeitpläne, um eine mögliche Verwirrung der Kunden durch zu viele neue Produkte in kurzer Zeit zu vermeiden.

Verschiebungen bei AR-Brillen

Die MR-Brille "Phoenix" wurde bereits von 2026 auf 2027 verschoben, wie Mitarbeiter der Reality Labs im Dezember erfuhren. Im Januar musste Meta zudem die internationale Expansion seiner Ray-Ban-Display-Brillen aussetzen. Als Grund nannte der Konzern Lieferengpässe und die unerwartet hohe Nachfrage auf dem US-Markt.

Die geplante Smartwatch könnte Meta helfen, im hart umkämpften Wearable-Markt Fuß zu fassen, der derzeit von Apple, Samsung und Fitbit dominiert wird. Der integrierte KI-Assistent dürfte dabei ein zentrales Differenzierungsmerkmal darstellen und die Geräte enger in Metas Ökosystem einbinden.

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