Meta's KI-Strategie: Zukunft von Social Media
Chancen, Risiken und Wettbewerb im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz

Die Facebook-Mutter Meta plant eine verstärkte Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI), um ihre Plattformen wie Instagram, WhatsApp und VR-Brillen attraktiver zu gestalten. Mit durchschnittlich 3,24 Milliarden täglichen Nutzern weltweit im März dieses Jahres ist Meta ein Gigant im Bereich sozialer Medien. Trotz dieser enormen Nutzerzahl strebt das Unternehmen nach neuen Geschäftsmöglichkeiten und einem weiteren Wachstum seiner Nutzerbasis.
Insbesondere setzt Meta große Hoffnungen in die von ihnen gemeinsam mit Ray-Ban entwickelte vernetzte Brille, die mit Kamera, Mikrofon und Lautsprechern ausgestattet ist. Diese Brille soll mithilfe von KI-Funktionen dem Nutzer zusätzliche Informationen über seine Umgebung liefern können. Mark Zuckerberg, CEO von Meta, betont, dass Brillen aufgrund ihrer Fähigkeit, zu sehen und zu hören, ideale Geräte für KI-Assistenten sind.
Parallel dazu stärkt Meta auch die Präsenz von KI in anderen Bereichen, wie beispielsweise in Chatbots, die nun in den Meta-Apps in den USA und anderen Ländern verfügbar sind. Diese KI-Assistenten sollen nicht nur einfache Fragen beantworten, sondern auch komplexe Aufgaben im Hintergrund ausführen können, die ein eigenes Handeln und Recherche erfordern.
Das erklärte Ziel von Meta ist es, mit ihrem hauseigenen Assistenten Meta AI weltweit führend im Bereich der Künstlichen Intelligenz zu werden. Dies erfordert jedoch beträchtliche Investitionen in Software und Technik. Für das Jahr 2024 plant Meta Investitionen in Höhe von 35 bis 45 Milliarden Dollar, um in diesem Bereich aufzuholen. Diese ambitionierten Pläne könnten jedoch auch Bedenken bei Investoren hervorrufen, insbesondere angesichts der hohen Verluste, die Metas Sparte Reality Labs bisher verzeichnet hat.
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Zur AktienanalyseMetas verstärkter Fokus auf KI bringt das Unternehmen in direkte Konkurrenz mit anderen Branchengrößen wie OpenAI, Microsoft, Alphabet und Amazon, die ebenfalls führende Positionen im Bereich KI anstreben. Trotzdem verzeichnet Meta insgesamt ein positives Quartal, mit einem Umsatzanstieg von 27 Prozent auf 36,45 Milliarden Dollar im Jahresvergleich. Allerdings bleibt das Geschäft mit der digitalen Welt des Metaverse und der VR-Brillen eine Herausforderung, da die Sparte Reality Labs weiterhin Verluste einfährt.


