Microsoft 365 Ausfall: Tausende Nutzer weltweit betroffen
Am Donnerstag kam es zu massiven Störungen bei Microsoft 365. Zeitweise meldeten über 15.000 Nutzer Probleme mit der Produktivitätssoftware. Microsoft arbeitet an der Behebung der Ausfälle.

Microsoft 365 hat am Donnerstag einen erheblichen Ausfall erlitten, der Tausende von Nutzern weltweit betraf. Laut der Störungsmelder-Website Downdetector.com wurden zeitweise über 15.880 Problemmeldungen registriert. Bis 18:03 Uhr ET (Ortszeit USA) sank die Zahl der gemeldeten Vorfälle auf knapp 3.960.
Umfang der Störung
Die tatsächliche Anzahl der betroffenen Nutzer könnte deutlich höher liegen, da Downdetector ausschließlich von Nutzern eingereichte Meldungen erfasst. Die Plattform sammelt Störungsberichte aus verschiedenen Quellen und fasst diese zusammen. Viele Nutzer melden Probleme möglicherweise nicht aktiv, sind aber dennoch von den Ausfällen betroffen.
Microsoft reagiert auf das Problem
Microsoft bestätigte die Störung auf seiner offiziellen Statusseite bei X (ehemals Twitter). Das Unternehmen teilte mit, dass der Datenverkehr über die gesamte betroffene Infrastruktur neu verteilt werde, während die Wiederherstellungsarbeiten andauerten. Die Techniker hätten ein potenzielles Problem identifiziert, das mehrere Dienste beeinträchtige.
Ursache liegt in Nordamerika
Nach Angaben des Unternehmens wurde ein Teil der Dienstinfrastruktur in Nordamerika als Problemquelle ausgemacht. Diese Infrastruktur verarbeite den Datenverkehr nicht wie erwartet. Microsoft arbeitet intensiv daran, die normale Funktionalität wiederherzustellen und alle betroffenen Dienste wieder vollständig verfügbar zu machen.
Lesen Sie alles zur aktuellen Aktie der Stunde
Erfahren Sie, worum es geht und warum sich ein genauer Blick jetzt lohnt.
Zur AktienanalyseAuswirkungen auf Unternehmen
Microsoft 365 ist eine der meistgenutzten Produktivitätssoftware-Pakete weltweit und wird von Millionen Unternehmen und Privatpersonen für E-Mail, Dokumentenbearbeitung und Zusammenarbeit verwendet. Ausfälle dieser Art können erhebliche wirtschaftliche Folgen haben, da viele Unternehmen für ihre tägliche Arbeit auf die Microsoft-Dienste angewiesen sind.


