Mincon steigert H1-Umsatz um 19% dank starkem Baugeschäft
Der irische Bohrwerkzeughersteller Mincon überzeugt im ersten Halbjahr mit kräftigem Umsatzwachstum und deutlich verbesserter Profitabilität.

Der irische Hersteller von Gesteinsbohrwerkzeugen Mincon hat für das erste Halbjahr einen Umsatz von 87,8 Millionen Euro gemeldet. Das entspricht einem Anstieg von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Besonders erfreulich: Der Nettogewinn sprang von lediglich 0,7 Millionen Euro im Vorjahr auf 6,8 Millionen Euro – eine beeindruckende Verbesserung der Ertragslage.
Das Bruttoergebnis des Unternehmens belief sich auf 26,8 Millionen Euro, das EBITDA auf 13,8 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis lag bei 9,3 Millionen Euro, der Vorsteuergewinn bei 8,98 Millionen Euro. Die Margenverbesserungen führt Mincon auf operative Effizienzgewinne und eine gesteigerte Eigenfertigung zurück, die dazu beitrugen, die gestiegenen Kosten für Wolframkarbid – einen wichtigen Rohstoff in der Bohrwerkzeugproduktion – zu kompensieren.
Bausektor als Wachstumsmotor
Das stärkste Wachstum verzeichnete Mincon im Bausektor, wo die Umsatzerlöse um 23 Prozent zulegten. Insbesondere in Nordamerika sorgte ein Großprojekt für Rückenwind. Der Bausektor erwies sich damit als entscheidender Treiber des Gesamtwachstums im Berichtszeitraum.
Auch das Bergbausegment entwickelte sich positiv: Die Umsätze stiegen hier um 18 Prozent, nachdem sie im Vorjahr noch rückläufig gewesen waren. Mincon führt diese Erholung auf Verbesserungen im Produktangebot sowie im Kundenservice zurück. Die Trendwende im Bergbaugeschäft unterstreicht die breit aufgestellte Erholung des Unternehmens.
Immobilienverkauf stärkt Bilanz
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Zur AktienanalyseIm Berichtszeitraum schloss Mincon zudem den Verkauf seiner Immobilie in Perth ab. Der Erlös von 8 Millionen Euro wurde vollständig zur Schuldentilgung eingesetzt. Dieser Schritt stärkt die Bilanz des Unternehmens und verbessert die finanzielle Flexibilität für künftige Investitionen.
Für den weiteren Jahresverlauf zeigt sich Mincon optimistisch. Das Unternehmen erwartet für den Rest des Jahres 2026 ein anhaltendes Rentabilitätswachstum und sieht Marktchancen sowohl im Bau- als auch im Bergbausektor. Darüber hinaus geht Mincon davon aus, dass sich der Bedarf an Betriebskapital verringern wird, da gesicherte Projekte der Auslieferung entgegengehen – ein positives Signal für den künftigen Cashflow des Unternehmens.


