Mondelez-Chef verteidigt verarbeitete Lebensmittel gegen Trump-Administration
Dirk Van de Put fordert wissenschaftliche statt emotionale Regulierung der Branche

Der Chef des Lebensmittelkonzerns Mondelez International hat sich gegen die zunehmende Kritik an verarbeiteten Lebensmitteln gewehrt. Dirk Van de Put erklärte am Dienstag, dass viele Bedenken bezüglich dieser Produkte auf Korrelation statt auf wissenschaftlich nachgewiesener Kausalität beruhen.
Die Trump-Administration und gesundheitsbewusste Verbraucher in den USA setzen die Hersteller von Fertigprodukten zunehmend unter Druck. Van de Put betonte jedoch, dass regulatorische Maßnahmen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren sollten, nicht auf Emotionen. Mondelez verpflichte sich zur Einhaltung aller staatlichen Vorschriften.
Zu Mondelez gehören bekannte Marken wie Oreo-Kekse, Chips Ahoy, Cadbury-Schokolade und Ritz-Cracker. Der Konzern ist damit einer der weltweit größten Hersteller von Snack-Produkten und steht im Zentrum der Debatte um verarbeitete Lebensmittel.
Wissenschaft statt Politik
Der Vorstandsvorsitzende machte deutlich, dass die Diskussion um verarbeitete Lebensmittel differenzierter geführt werden müsse. Viele der angeführten Gesundheitsrisiken seien nicht eindeutig auf die Produkte selbst zurückzuführen, sondern würden lediglich mit ihrem Konsum korrelieren.
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Zur AktienanalyseDie Aussagen Van de Puts kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Lebensmittelindustrie mit wachsender Skepsis konfrontiert ist. Sowohl politische Entscheidungsträger als auch Verbraucher fordern zunehmend Transparenz und gesündere Alternativen bei Fertigprodukten.


