ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Moore Threads plant Börsengang in Hongkong nach Kursrally

Der chinesische KI-Chiphersteller will seine Internationalisierung vorantreiben – nach einem Kursanstieg von über 420 Prozent in Shanghai.

Moore Threads plant Börsengang in Hongkong nach Kursrally

Der chinesische KI-Chiphersteller Moore Threads Technology Co. plant einen Börsengang in Hongkong. Das in Peking ansässige Unternehmen gab bekannt, zu einem „angemessenen Zeitpunkt" eine Notierung an der Hongkonger Börse anzustreben. Hintergrund ist der beeindruckende Kursanstieg der Aktie seit dem Börsendebüt in Shanghai im vergangenen Jahr – die Papiere legten seitdem um mehr als 420 Prozent zu.

Laut einer am Sonntag veröffentlichten Börsenmitteilung verfolgt Moore Threads mit dem geplanten Hongkonger Listing zwei zentrale Ziele: die Vertiefung der Internationalisierungsstrategie sowie die Gewinnung herausragender Talente aus den Bereichen Forschung und Entwicklung und Management. Ein konkreter Zeitplan für den Börsengang wurde bislang nicht genannt.

Starkes Umsatzwachstum, deutlich reduzierter Verlust

Gleichzeitig veröffentlichte Moore Threads starke Halbjahreszahlen. Der Umsatz stieg im Zeitraum von Januar bis Juni um 147 Prozent auf 1,74 Milliarden Yuan. Das entspricht einem erheblichen Wachstumsschub, der das Interesse internationaler Investoren weiter befeuern dürfte.

Beim Nettoergebnis zeigt sich ebenfalls eine deutliche Verbesserung: Der Nettoverlust für das erste Halbjahr belief sich auf 11,6 Millionen Yuan (umgerechnet rund 1,72 Millionen US-Dollar). Im Vorjahreszeitraum hatte der Verlust noch bei 270,9 Millionen Yuan gelegen – ein Rückgang um mehr als 95 Prozent. Dies signalisiert, dass das Unternehmen auf dem Weg zur Profitabilität erhebliche Fortschritte erzielt hat.

Hongkong als Tor zu internationalen Kapitalmärkten

Für chinesische Technologieunternehmen ist eine Zweitnotierung in Hongkong ein bewährter Weg, um Zugang zu internationalem Kapital zu erhalten. Die Sonderverwaltungszone fungiert als Brücke zwischen dem chinesischen Festlandsmarkt und globalen Investoren. Gerade im Bereich KI-Chips ist das internationale Interesse angesichts des globalen Technologiewettbewerbs besonders groß.

Moore Threads zählt zu den führenden chinesischen Entwicklern von KI-Chips und ist damit Teil eines Sektors, der angesichts westlicher Exportbeschränkungen für Halbleiter nach China stark an strategischer Bedeutung gewonnen hat. Chinesische Unternehmen wie Moore Threads stehen unter erheblichem Druck, eigene leistungsfähige Chips zu entwickeln, um die Abhängigkeit von ausländischen Lieferanten zu reduzieren.

Die Kombination aus rasantem Umsatzwachstum, drastisch gesenkten Verlusten und dem geplanten Hongkonger Börsengang dürfte Moore Threads in den kommenden Monaten verstärkt in den Fokus internationaler Anleger rücken. Wann genau das Listing erfolgen soll, bleibt vorerst offen.

Moore ThreadsBörsengang HongkongKi-Chip ChinaIpo HongkongHalbleiter ChinaMoore Threads AktieKi-Chiphersteller

Disclaimer