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Motel One plant Börsengang frühestens 2026

Die Hotelkette bereitet sich auf den Kapitalmarkt vor und prüft Alternativen

Motel One plant Börsengang frühestens 2026

Die Hotelkette Motel One plant frühestens im Jahr 2026 an die Börse zu gehen. Laut Firmengründer Dieter Müller sind noch umfangreiche Vorbereitungen nötig, bevor der Schritt an den Kapitalmarkt erfolgen kann. In einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" machte Müller deutlich, dass ein Börsengang weder in diesem noch im nächsten Jahr stattfinden werde. Die Umstellung auf den Kapitalmarkt erfordere weitere Maßnahmen, die das Unternehmen erst noch umsetzen müsse.

Dieter Müller selbst hält derzeit 40 Prozent der Unternehmensanteile und verfügt über 60 Prozent der Stimmrechte. Er wies darauf hin, dass im Gesellschafterkreis ein Generationswechsel stattgefunden habe. Eine Börsennotierung würde es der neuen Erbengeneration ermöglichen, ihre Anteile einfacher zu handeln. Trotzdem betonte Müller, dass ein Börsengang nicht zwingend notwendig sei, da es auch andere Möglichkeiten gebe, die verfolgt werden könnten.

Motel One betreibt aktuell nahezu 100 Hotels in Deutschland, Europa und den USA, darunter auch ein Hotel in New York. Im Jahr 2023 erzielte die Kette einen Umsatz von 850 Millionen Euro. Müller gab an, dass das Unternehmen die Marke von einer Milliarde Euro Umsatz in naher Zukunft erreichen wolle, räumte jedoch ein, dass dies im laufenden Jahr noch eine Herausforderung sei. Trotzdem sei das Unternehmen auf einem guten Weg, diese Zielmarke zu erreichen.

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