MSC führt Notfall-Treibstoffzuschläge für Mittelmeer-Routen ein
Die Reederei MSC belastet ab 16. März Frachtsendungen aus dem Mittelmeer mit zusätzlichen Treibstoffkosten.

Die Reederei Mediterranean Shipping Company (MSC) hat Notfall-Treibstoffzuschläge für alle Frachtsendungen aus dem Mittelmeerraum und dem Schwarzen Meer angekündigt. Betroffen sind Routen in Richtung indischer Subkontinent, Rotes Meer und Ostafrika. Die Maßnahme gilt vom 16. bis zum 31. März 2025.
Die Zuschläge variieren je nach Abgangsregion und Zielgebiet. Für Sendungen aus dem westlichen Mittelmeer und der Adria zum Roten Meer werden 60 US-Dollar pro Standardcontainer (TEU) für Trockencontainer und 90 US-Dollar für Kühlcontainer fällig. Routen nach Ostafrika aus derselben Region kosten zusätzlich 135 Dollar für Trockencontainer beziehungsweise 200 Dollar für Kühlcontainer.
Höhere Aufschläge aus dem östlichen Mittelmeer
Für Sendungen aus dem östlichen Mittelmeer, Griechenland, der Türkei und dem Schwarzen Meer fallen die Zuschläge etwas höher aus. Zum Roten Meer werden 70 Dollar für Trockencontainer und 100 Dollar für Kühlcontainer berechnet. Nach Ostafrika steigen die Aufschläge auf 155 Dollar beziehungsweise 230 Dollar pro Container.
Die Zuschläge zum indischen Subkontinent liegen für das westliche Mittelmeer und die Adria bei 85 Dollar für Trockencontainer und 130 Dollar für Kühlcontainer. Aus dem östlichen Mittelmeer und dem Schwarzen Meer werden 100 Dollar beziehungsweise 150 Dollar pro TEU erhoben.
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Zur AktienanalyseMSC gehört zu den weltgrößten Containerreedereien und ist ein wichtiger Akteur im globalen Seehandel. Treibstoffzuschläge sind im Schifffahrtssektor ein gängiges Instrument, um gestiegene Betriebskosten kurzfristig an Verlader weiterzugeben. Für deutsche Exporteure, die Waren über Mittelmeerhäfen verschiffen, bedeutet dies in den kommenden Wochen höhere Frachtkosten auf diesen Strecken.


