Nahost-Konflikt belastet Weltwirtschaft und deutsche Industrie massiv
Eskalation im Iran-Konflikt trifft globale Lieferketten, Energiemärkte und den deutschen Industriestandort mit voller Wucht.

Der anhaltende Nahost-Konflikt mit Iran-Beteiligung versetzt die Weltwirtschaft in Alarmbereitschaft. Wichtige Luftfahrt-Drehkreuze in Dubai, Doha und Abu Dhabi sind geschlossen, Lufthansa, British Airways und Japan Airlines haben massenhaft Flüge gestrichen. Besonders kritisch: Die Schifffahrt durch die Straße von Hormuz – Durchgangsroute für rund 20 Prozent der globalen Ölversorgung – ist schwer gestört.
Die Folge sind stark steigende Kraftstoffpreise in den USA, Großbritannien und der EU. Gleichzeitig haben sich die Kosten für Seefrachtcontainer durch Risikoaufschläge verdoppelt. Anleiherenditekurven in den USA, Deutschland und Großbritannien flachen ab – ein klassisches Warnsignal für eine drohende Konjunkturabkühlung, sobald der erste Inflationsschock nachlässt.
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