ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Nebius-Aktie explodiert: Ex-OpenAI-Forscher-Fonds hält 5,6-Prozent-Beteiligung

Der KI-Infrastrukturanbieter Nebius schießt vorbörslich um 9,6 Prozent nach oben – ausgelöst durch eine überraschende Beteiligungsmeldung.

Nebius-Aktie explodiert: Ex-OpenAI-Forscher-Fonds hält 5,6-Prozent-Beteiligung

Der niederländische Cloud- und KI-Infrastrukturanbieter Nebius hat am Donnerstag im vorbörslichen US-Handel kräftig zugelegt. Auslöser war die Bekanntgabe einer bedeutenden Beteiligung durch den Hedgefonds Situational Awareness, der vom ehemaligen OpenAI-Forscher Leopold Aschenbrenner gegründet wurde. Die Aktie notierte zuletzt mit einem Plus von 9,6 Prozent – und das, obwohl der reguläre Handel noch gar nicht begonnen hatte.

Laut einer am Mittwoch veröffentlichten Börsenmitteilung hält Situational Awareness nun 12,4 Millionen Class-A-Aktien von Nebius. Das entspricht einer Beteiligung von 5,6 Prozent an dem in den USA börsennotierten Unternehmen. Situational Awareness verwaltet Milliardenbeträge und investiert gezielt in die physische Infrastruktur, die für die Zukunft der künstlichen Intelligenz benötigt wird.

Wer steckt hinter Situational Awareness?

Leopold Aschenbrenner ist ein deutscher KI-Forscher, der 2023 für das sogenannte „Superalignment"-Team von OpenAI angeheuert wurde. Dieses Team hatte die Aufgabe, die Sicherheit übermenschlicher KI-Systeme zu gewährleisten. 2024 wurde Aschenbrenner jedoch entlassen – ihm wurde vorgeworfen, interne Informationen weitergegeben zu haben. Kurz nach seinem Abgang gründete er Situational Awareness mit dem erklärten Ziel, die Infrastrukturengpässe bei der KI-Entwicklung zu überwinden, darunter Energiebeschränkungen und mangelnde Rechenleistung. Neben Nebius gehören auch Oracle, Nvidia, ASML und Micron Technology zu den Beteiligungen des Fonds.

Für Anleger ist die Kursentwicklung von Nebius bemerkenswert: Seit Jahresbeginn hat die Aktie bereits um 149 Prozent zugelegt. Die Beteiligungsmeldung eines prominenten KI-Insiders verleiht dem Unternehmen zusätzliche Glaubwürdigkeit am Kapitalmarkt. Nebius und Situational Awareness reagierten auf eine Anfrage des US-Senders CNBC zunächst nicht.

Nebius: Vom europäischen Cloud-Anbieter zum KI-Schwergewicht

Nebius hat sich in den vergangenen Monaten zu einem wichtigen Anbieter von KI-Rechenleistung in Europa entwickelt und dabei eine Reihe gewichtiger Partnerschaften abgeschlossen. Im März dieses Jahres schloss das Unternehmen einen milliardenschweren Deal mit Meta: Über einen Zeitraum von fünf Jahren wird Nebius dedizierte Kapazitäten im Wert von 12 Milliarden US-Dollar sowie zusätzliche Rechenkapazitäten von bis zu 15 Milliarden US-Dollar bereitstellen – ein Gesamtvolumen von 27 Milliarden US-Dollar.

Ebenfalls im März sicherte sich Nebius eine Investition in Höhe von 2 Milliarden US-Dollar von Nvidia. Die Vereinbarung umfasst eine Zusammenarbeit beider Unternehmen in den Bereichen KI-Infrastruktur, Flottenmanagement, Inferenz sowie Design und Support von sogenannten KI-Fabriken. Diese Partnerschaft mit dem weltführenden Chiphersteller unterstreicht die strategische Bedeutung von Nebius im globalen KI-Ökosystem.

Ein zentrales Thema für Nebius bleibt die Energieversorgung. Europa kämpft mit deutlich höheren Strompreisen als die USA, was den Betrieb energieintensiver Rechenzentren verteuert. Erst vergangene Woche kündigte Nebius einen Deal im Wert von 2,6 Milliarden US-Dollar mit Bloom Energy an. Ziel ist es, die Brennstoffzellentechnologie von Bloom einzusetzen, um in den US-Rechenzentren von Nebius schneller und effizienter Strom zu erzeugen.

Die Kombination aus prominenten Großinvestoren, milliardenschweren Partnerschaften und einer klaren Strategie zur Lösung von Energieengpässen macht Nebius zu einem der spannendsten KI-Infrastrukturwerte an der Börse. Für deutsche Anleger ist das Unternehmen besonders interessant, da es als europäischer Akteur im globalen KI-Rennen eine wichtige Rolle spielt.

Nebius AktieSituational Awareness HedgefondsLeopold AschenbrennerKi-InfrastrukturOpenaiKi-AktieNebius Beteiligung

Disclaimer