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NeoTerra erzielt 85% Gallium-Extraktion bei Monte Muambe Tests

Erste hydrometallurgische Tests auf dem Projekt in Mosambik liefern vielversprechende Ergebnisse für die Galliumgewinnung.

NeoTerra erzielt 85% Gallium-Extraktion bei Monte Muambe Tests

Das an der Londoner Börse notierte Unternehmen NeoTerra hat bedeutende Fortschritte bei der Erschließung seines Projekts für kritische Mineralien Monte Muambe im Nordwesten Mosambiks gemeldet. Erste metallurgische Tests unter Anwendung eines Säureverfahrens erzielten eine Galliumextraktion von beachtlichen 85 Prozent. Diese Ergebnisse gelten als wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung eines Fließschemas zur Galliumgewinnung.

Entscheidend für den Erfolg war der Einsatz der Röntgen-Transmissions-Technologie (XRT). Mit dieser Technologie gelang es, ein Verfahren zur Vorkonzentrierung von Gallium zu identifizieren. Die XRT-Tests zeigten, dass die Technologie erfolgreich die Identifizierung und Abtrennung von Feldspat ermöglicht – jenem Mineral, das als Träger des Galliums fungiert und etwa 30 Prozent der Gesteinsmasse ausmacht. Damit eröffnet sich ein konkreter Weg zur Vorkonzentrierung von Gallium durch die Trennung von anderen Mineralien.

Strategische Bedeutung für kritische Rohstoffe

Gallium ist ein sogenanntes kritisches Mineral, das in der Halbleiterindustrie, bei der Herstellung von Solarzellen und in der Verteidigungstechnologie eingesetzt wird. Die globale Versorgung mit Gallium ist stark konzentriert, was das Interesse an neuen Quellen außerhalb der dominierenden Produzenten erheblich steigert. Das Projekt Monte Muambe positioniert sich damit in einem geopolitisch und wirtschaftlich relevanten Segment der Rohstoffbranche.

CEO Cedric Simonet kommentierte die Ergebnisse mit deutlicher Zuversicht: „Die Tatsache, dass diese erfolgreichen ersten metallurgischen Ergebnisse für Gallium einen möglichen Weg für die Vorkonzentrierung und Extraktion auf Monte Muambe bestätigen, ist äußerst vielversprechend." Simonet verwies zudem darauf, dass NeoTerra bereits im Mai eine der ersten in Karbonatit vorkommenden Galliumressourcen veröffentlicht hatte. Die nun vorliegenden Ergebnisse seien eine deutliche Bestätigung für die Existenz potenzieller Gewinnungswege.

Der CEO betonte außerdem, dass die geplanten Arbeiten parallel zum US-finanzierten Seltenerdprogramm und der Erschließung der Flussspatmine fortgesetzt werden sollen. Dabei ergäben sich mögliche Synergien zwischen den verschiedenen Arbeitsbereichen, ohne die jeweiligen Zeitpläne zu beeinträchtigen. Weitere metallurgische Untersuchungen seien jedoch erforderlich, um die potenzielle Wirtschaftlichkeit der Galliumgewinnung auf Monte Muambe abschließend zu bestätigen.

Ambitiöse Ressourcenziele im Blick

NeoTerra plant, den metallurgischen Arbeitsbereich für Gallium so weit voranzutreiben, bis ausreichende Sicherheit hinsichtlich eines tragfähigen Gewinnungsverfahrens besteht. Sobald dieser Meilenstein erreicht ist, beabsichtigt das Unternehmen eine Bohrkampagne durchzuführen. Ziel dieser Kampagne ist eine erhebliche Steigerung der aktuellen Ressourcenschätzung.

Die derzeitige Ressource beläuft sich auf 11,73 Millionen Tonnen mit einem Gehalt von 54,7 Gramm pro Tonne Galliumoxid. NeoTerra strebt die Definition einer Ressource von 50 Millionen Tonnen oder mehr an – ein ambitioniertes Ziel, das durch das dokumentierte Ausmaß der Gallium-Bodenanomalien im Projektgebiet gestützt wird. Für Anleger im Bereich kritischer Rohstoffe bleibt das Projekt Monte Muambe damit ein Vorhaben, das weitere Entwicklungen sorgfältig zu beobachten lohnt.

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