Netflix-CEO Sarandos: KI verstärkt Kreativität statt sie zu ersetzen
Streaming-Riese setzt auf Kombination aus künstlicher Intelligenz und menschlichem Schaffen

Netflix-Co-CEO Ted Sarandos zeigt sich optimistisch hinsichtlich des Einsatzes künstlicher Intelligenz in der Unterhaltungsbranche. In einem Interview mit CNBC erklärte er, dass generative KI-Tools die kreativen Fähigkeiten von Filmschaffenden massiv verstärken werden, anstatt deren Arbeitsplätze zu gefährden. "Es ist ebenso wahrscheinlich, dass KI-Tools die Fähigkeit von Kreativen, großartige Geschichten zu erzählen, massiv verstärken", so Sarandos.
Der Netflix-Chef betonte, dass KI vor allem durch die Beschleunigung von Produktionszeiten helfen werde. Gleichzeitig warnte er jedoch vor minderwertigen KI-generierten Inhalten, die sich seiner Einschätzung nach nicht durchsetzen werden. "Die Menschen werden zur Qualität flüchten", prognostizierte Sarandos und erwartet, dass Verbraucher eine Kombination aus KI-Unterstützung und geistigem Eigentum bevorzugen werden.
Warner Bros. Discovery im Fokus
Sarandos äußerte sich auch zur geplanten Fusion mit Warner Bros. Discovery. Netflix würde die Film- und Fernsehstudios sowie die HBO-Sparte weitgehend in ihrer aktuellen Form weiterführen und in deren Wachstum investieren. Der Deal würde sowohl Wert für Warner-Aktionäre schaffen als auch das Unterhaltungsgeschäft weiter wachsen lassen, erklärte der Co-CEO.
Die Situation könnte sich jedoch komplizieren: Warner Bros. Discovery hat angekündigt, die Gespräche mit Paramount wieder aufzunehmen. Dies könnte einen Bieterwettstreit zwischen Netflix und anderen Interessenten auslösen. "Der Ausgang dieses Deals wird für viele Akteure sehr relevant sein", betonte Sarandos.
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Zur AktienanalyseKryptomarkt zeigt moderate Gewinne
Parallel zu den Entwicklungen in der Medienbranche verzeichneten Kryptowährungen leichte Zugewinne. Bitcoin stieg um 0,8 Prozent auf 68.183 US-Dollar, Ethereum legte um 0,9 Prozent auf 2.017 US-Dollar zu. Die Gewinne fielen jedoch moderat aus, da Anleger laut Saxo Bank auf Klarheit durch anstehende US-Wirtschaftsdaten warten. Besonders im Fokus stehen das Protokoll der US-Notenbanksitzung sowie die PCE-Inflationsdaten, die die Zinserwartungen schnell verschieben könnten.


