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NHTSA untersucht Motorprobleme bei 600.000 GM-Fahrzeugen

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hat eine Untersuchung zu Motorausfällen bei knapp 600.000 Fahrzeugen von General Motors eingeleitet. Betroffen sind Modelle mit dem L87 6,2-Liter-V8-Benzinmotor.

NHTSA untersucht Motorprobleme bei 600.000 GM-Fahrzeugen

Die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) prüft einen möglichen Rückruf von rund 597.571 Fahrzeugen des US-Automobilherstellers General Motors. Grund sind anhaltende Probleme mit Motorschäden und -ausfällen, wie die Behörde am Montag mitteilte.

Betroffene Fahrzeuge und Motortyp

Im Fokus der Untersuchung stehen GM-Fahrzeuge, die mit einem L87 6,2-Liter-V8-Benzinmotor ausgestattet sind. Bei diesen Modellen sind wiederholt schwerwiegende Motorschäden aufgetreten, die zum vollständigen Ausfall des Aggregats führen können.

Frühere Rückrufaktion erfolglos

Die NHTSA reagiert mit der Untersuchung auf 36 Beschwerden von Fahrzeughaltern. Diese beziehen sich auf Motorausfälle bei Fahrzeugen, die bereits von einem früheren Rückruf betroffen waren. Die Beschwerdeschreibungen legen nahe, dass die damaligen Abhilfemaßnahmen das Problem nicht dauerhaft beheben konnten.

General Motors hatte im April 2024 weltweit 721.000 Fahrzeuge wegen Motorproblemen zurückgerufen, davon knapp 600.000 in den USA. Die aktuelle Untersuchung deutet darauf hin, dass die technische Lösung möglicherweise unzureichend war.

Bedeutung für Anleger

Für GM-Aktionäre könnten weitere Rückrufkosten und potenzielle Reputationsschäden relevant werden. Die Behörde wird nun prüfen, ob zusätzliche Maßnahmen oder ein erneuter Rückruf notwendig sind. Die Untersuchung könnte mehrere Monate in Anspruch nehmen.

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