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Nikkei 225 bricht um 4,09 Prozent ein – Tokio schwach

Japanische Aktienmärkte schließen am Freitag deutlich im Minus – Papier, Transport und Kommunikation unter starkem Verkaufsdruck.

Nikkei 225 bricht um 4,09 Prozent ein – Tokio schwach

Die japanischen Aktienmärkte haben am Freitag mit erheblichen Verlusten geschlossen. Der Nikkei 225, der wichtigste Leitindex der Tokioter Börse, verlor zum Handelsschluss 4,09 Prozent. Besonders die Sektoren Papier & Zellstoff, Transport sowie Kommunikation belasteten die Kurse und zogen den Gesamtmarkt nach unten.

Trotz der breiten Marktschwäche gab es im Nikkei 225 auch einzelne Gewinner. Kao Corp. (TYO: 4452) führte die Gewinnerliste an und stieg um 4,85 Prozent oder 303,00 Punkte auf 6.544,00. Haseko Corp (TYO: 1808) legte um 3,31 Prozent oder 91,50 Punkte zu und schloss bei 2.852,50. Olympus Corp. (TYO: 7733) verzeichnete im späten Handel ein Plus von 2,97 Prozent oder 48,50 Punkten auf 1.684,00.

Schwere Verluste bei SoftBank und Kioxia

Am Ende der Kursliste stand SoftBank Group Corp. (TYO: 9984) mit einem Minus von 12,53 Prozent oder 892,00 Punkten auf 6.226,00 – der größte Verlierer des Tages. Kioxia Holdings Corp (TYO: 285A) gab um 11,24 Prozent oder 11.670,00 Punkte nach und endete bei 92.180,00. Taiyo Yuden Co., Ltd. (TYO: 6976) verbuchte ebenfalls einen deutlichen Rückgang von 10,84 Prozent oder 2.040,00 Punkten auf 16.780,00.

Das Marktbild an der Tokioter Börse war trotz der Indexverluste nicht vollständig negativ: Die Gewinner überwogen die Verlierer mit 1.785 zu 1.730, während 235 Aktien unverändert schlossen. Dies zeigt, dass die Verluste vor allem auf einzelne Schwergewichte im Index konzentriert waren, die aufgrund ihrer hohen Gewichtung den Nikkei 225 überproportional nach unten zogen.

Volatilität sinkt trotz Kursrückgang

Bemerkenswert war die Entwicklung des Nikkei Volatility Index, der die implizite Volatilität von Nikkei-225-Optionen misst: Er sank um 22,47 Prozent auf 30,77. Ein sinkender Volatilitätsindex bei gleichzeitig fallenden Kursen deutet darauf hin, dass die Marktteilnehmer den Rückgang als geordnet und nicht als panikartigen Ausverkauf einschätzten.

Auch an den Rohstoffmärkten zeigte sich ein schwächeres Bild. Rohöl zur Lieferung im August verbilligte sich um 1,93 Prozent oder 1,39 US-Dollar auf 70,53 Dollar pro Barrel. Brent-Öl für die Lieferung im September fiel um 1,74 Prozent oder 1,31 Dollar auf 74,19 Dollar pro Barrel. Der Gold-Future für August gab leicht um 0,06 Prozent oder 2,23 Dollar nach und wurde bei 4.045,37 Dollar pro Feinunze gehandelt.

Devisenmärkte zeigen wenig Bewegung

Am Devisenmarkt blieb die Bewegung überschaubar. Das Währungspaar USD/JPY sank um 0,04 Prozent auf 161,73, während EUR/JPY unverändert bei 183,96 notierte. Der US Dollar Index Future lag mit einem Minus von 0,01 Prozent bei 101,18 nahezu unverändert. Die relative Stabilität am Devisenmarkt kontrastierte damit deutlich mit den Turbulenzen am japanischen Aktienmarkt.

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