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Nikkei 225 schließt schwächer – Verluste in mehreren Sektoren

Der japanische Leitindex Nikkei 225 gab am Mittwoch um 0,37 Prozent nach, belastet durch Schwäche in Papier, Transport und Kommunikation.

Nikkei 225 schließt schwächer – Verluste in mehreren Sektoren

Die japanischen Aktienmärkte beendeten den Mittwoch im Minus. Der Nikkei 225 verlor 0,37 Prozent und stand damit unter dem Druck schwacher Sektoren – allen voran Papier & Zellstoff, Transport sowie Kommunikation. Trotz des negativen Gesamtbildes zeigte sich das Marktbild an der Tokioter Börse gespalten.

An der Tokyo Stock Exchange überwogen die Gewinner die Verlierer deutlich: 1.893 steigende Aktien standen 1.592 fallenden Titeln gegenüber, während 272 Werte unverändert aus dem Handel gingen. Der Nikkei-Volatilitätsindex, ein Maß für die implizite Volatilität von Nikkei-225-Optionen, sank um 10,28 Prozent auf 33,07 – ein Zeichen nachlassender Marktnervosität.

Stärkste Gewinner des Tages

Zu den Top-Performern der Sitzung zählte Mitsui Mining and Smelting Co. (TYO: 5706) mit einem Plus von 7,38 Prozent oder 2.310 Punkten, was einem Schlusskurs von 33.600 Punkten entspricht. Taiyo Yuden Co., Ltd. (TYO: 6976) legte um 6,73 Prozent oder 790 Punkte zu und schloss bei 12.535. Kioxia Holdings Corp (TYO: 285A) gewann im späten Handel 5,26 Prozent oder 3.210 Punkte und notierte zum Handelsschluss bei 64.270.

Größte Verlierer unter Druck

Auf der Verliererseite fiel J. Front Retailing Co., Ltd. (TYO: 3086) um 5,75 Prozent oder 190 Punkte auf einen Schlusskurs von 3.116. Der Kosmetikkonzern Shiseido Co., Ltd. (TYO: 4911) verlor 5,38 Prozent oder 173 Punkte und beendete den Handel bei 3.040. Das Kaufhaus-Unternehmen Takashimaya Co., Ltd. (TYO: 8233) büßte 4,91 Prozent oder 124 Punkte ein und schloss bei 2.402,50.

Auffällig ist, dass gleich zwei große japanische Einzelhändler – J. Front Retailing und Takashimaya – zu den schwächsten Werten des Tages gehörten. Dies deutet auf einen breiteren Druck im japanischen Konsumsektor hin, auch wenn der Quelltext keine expliziten Gründe dafür nennt.

Rohstoffe und Währungen im Blick

Am Rohstoffmarkt zeigte sich ein freundlicheres Bild. Rohöl zur Lieferung im September stieg um 2,58 Prozent oder 2,18 US-Dollar auf 86,52 Dollar pro Barrel. Die Nordseesorte Brent zur Lieferung im September legte um 2,56 Prozent oder 2,33 Dollar auf 93,34 Dollar pro Barrel zu. Gold-Futures für August gewannen 1,01 Prozent oder 41,00 Dollar und notierten bei 4.117,40 Dollar pro Feinunze.

Beim Währungspaar USD/JPY gab es kaum Bewegung: Der Kurs sank um 0,04 Prozent auf 163,11. Das Paar EUR/JPY stieg leicht um 0,06 Prozent auf 186,10. Der US-Dollar-Index-Future notierte 0,05 Prozent tiefer bei 100,95 – für deutsche Anleger mit Japan-Engagement ein wichtiger Indikator für die Wechselkursentwicklung.

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