Nikkei 225 springt um 5,80 Prozent auf neues Allzeithoch
Japanische Aktien schließen am Donnerstag stark im Plus – Immobilien, Banken und Textilien führen die Rally an.

Die japanischen Aktienmärkte verzeichneten am Donnerstag einen beeindruckenden Handelstag. Der Nikkei 225 legte um 5,80 Prozent zu und erreichte dabei ein neues Allzeithoch. Besonders die Sektoren Immobilien, Banken und Textilien trieben die Kurse nach oben.
An der Tokioter Börse überwogen die Gewinner deutlich: 2.448 Aktien schlossen im Plus, während lediglich 1.124 Titel Verluste verzeichneten. Weitere 232 Papiere beendeten den Handel unverändert. Das breite Marktbild unterstreicht die Stärke der heutigen Rally.
Top-Gewinner: Ibiden und Kioxia mit Allzeithochs
Die stärksten Werte des Tages kamen aus dem Technologie- und Halbleiterbereich. Ibiden Co Ltd (TYO: 4062) führte die Gewinnerliste mit einem Kursanstieg von 22,43 Prozent an und schloss bei 16.375,00 Punkten – ein neues Allzeithoch für das Unternehmen. SUMCO Corp. (TYO: 3436) kletterte um 19,74 Prozent auf 3.033,00 und erreichte damit ein 5-Jahres-Hoch.
Ebenfalls auf einem Allzeithoch schloss Kioxia Holdings Corp (TYO: 285A), die um 19,23 Prozent auf 43.410,00 zulegte. Der Halbleiterspezialist gehört damit zu den herausragenden Gewinnern des Handelstages in Tokio.
Verlierer: Inpex und M3 unter Druck
Auf der Verliererseite fiel Inpex Corp. (TYO: 1605) am stärksten zurück. Der Energiewert verlor 6,51 Prozent und schloss bei 3.850,00. M3 Inc (TYO: 2413) büßte 5,48 Prozent ein und markierte dabei ein neues 52-Wochen-Tief bei 1.414,50. Sojitz Corp. (TYO: 2768) gab um 4,97 Prozent auf 5.909,00 nach.
Volatilität und Rohstoffmärkte im Blick
Lesen Sie alles zur aktuellen Aktie der Stunde
Erfahren Sie, worum es geht und warum sich ein genauer Blick jetzt lohnt.
Zur AktienanalyseDer Nikkei Volatility Index, der die implizite Volatilität von Nikkei-225-Optionen misst, schnellte um 39,22 Prozent auf 39,79 nach oben. Ein derart starker Anstieg des Volatilitätsindex signalisiert, dass Marktteilnehmer trotz der Kursgewinne mit erhöhten Schwankungen rechnen.
An den Rohstoffmärkten zeigte sich ein gemischtes Bild. Rohöl zur Lieferung im Juni verbilligte sich um 0,43 Prozent auf 94,67 US-Dollar pro Barrel. Brent-Öl zur Lieferung im Juli fiel um 0,34 Prozent auf 100,93 US-Dollar pro Barrel. Gold hingegen legte deutlich zu: Der Gold-Future für Juni stieg um 1,16 Prozent auf 4.748,55 US-Dollar pro Feinunze.
Im Devisenhandel gab das Währungspaar USD/JPY leicht um 0,06 Prozent auf 156,29 nach. EUR/JPY fiel ebenfalls minimal um 0,05 Prozent auf 183,62. Der US-Dollar-Index-Future notierte mit einem Plus von 0,02 Prozent bei 97,89 nahezu unverändert.


