Nikkei 225 steigt um 0,66 Prozent – Immobilien und Banken führen
Japanische Aktien schließen am Montag fester, angetrieben von Gewinnen in Immobilien, Banken und Textilien.

Die japanischen Aktienmärkte haben am Montag mit deutlichen Gewinnen geschlossen. Der Nikkei 225 legte um 0,66 Prozent zu und profitierte dabei vor allem von starken Zuwächsen in den Sektoren Immobilien, Banken und Textilien. An der Tokioter Börse überwogen die Gewinner die Verlierer klar mit 2.836 zu 682, während 243 Aktien unverändert aus dem Handel gingen.
Besonders auffällig war die breite Marktbeteiligung an der Aufwärtsbewegung. Die positive Stimmung spiegelte sich auch im Nikkei Volatility Index wider, der die implizite Volatilität von Nikkei-225-Optionen misst und um 5,57 Prozent auf 32,88 sank – ein Zeichen für nachlassende Nervosität unter den Marktteilnehmern.
Stärkste Werte im Nikkei 225
Zu den größten Gewinnern der Sitzung zählte Shift Inc (TYO: 3697), die um beeindruckende 9,32 Prozent oder 75,20 Punkte auf 882,20 kletterten. BayCurrent Consulting Inc (TYO: 6532) legte ebenfalls kräftig zu und gewann 8,95 Prozent oder 584,00 Punkte auf 7.106,00. Shiseido Co., Ltd. (TYO: 4911), der bekannte japanische Kosmetikkonzern, stieg im späten Handel um 7,62 Prozent oder 232,00 Punkte auf 3.277,00.
Auf der Verliererseite fiel Shin-Etsu Chemical Co., Ltd. (TYO: 4063) am stärksten und verlor 8,30 Prozent oder 556,00 Punkte auf 6.146,00. Chugai Pharmaceutical Co., Ltd. (TYO: 4519) verzeichnete ein Minus von 7,66 Prozent oder 568,00 Punkten und schloss bei 6.848,00. Fujikura Ltd. (TYO: 5803) gab um 5,83 Prozent oder 268,00 Punkte auf 4.325,00 nach.
Rohstoffmärkte und Währungen unter Druck
Parallel zum Aktienmarkt gerieten die Rohstoffmärkte unter erheblichen Druck. Rohöl zur Lieferung im September verbilligte sich deutlich um 6,47 Prozent oder 5,78 US-Dollar auf 83,53 Dollar pro Barrel. Brent-Öl zur Lieferung im Oktober fiel ebenfalls um 5,81 Prozent oder 5,33 Dollar auf 86,35 Dollar pro Barrel – ein markanter Rückgang, der die Energiemärkte belastete.
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Zur AktienanalyseGold hingegen zeigte sich widerstandsfähig: Der Gold-Future für August stieg um 0,71 Prozent oder 28,85 Dollar auf 4.099,65 Dollar pro Feinunze. Das Edelmetall profitierte damit von seiner Rolle als sicherer Hafen in einem volatilen Marktumfeld.
Im Devisenmarkt sank das Währungspaar USD/JPY um 0,20 Prozent auf 163,52 – der japanische Yen wertete damit leicht gegenüber dem US-Dollar auf. EUR/JPY stieg hingegen um 0,15 Prozent auf 186,55. Der US-Dollar-Index-Future notierte 0,28 Prozent tiefer bei 101,02, was auf eine allgemeine Dollarschwäche hindeutete.


