Nissan, Uber und Wayve starten Robotaxi-Pilotprojekt in Tokio
Die drei Unternehmen wollen bis Ende 2026 selbstfahrende Elektrofahrzeuge auf Japans Straßen bringen.

Nissan Motor, Uber Technologies und das britische KI-Startup Wayve haben am Donnerstag eine Kooperation für den Betrieb von Robotaxis in Japan bekanntgegeben. Das Pilotprogramm soll bis Ende 2026 in Tokio starten und markiert Ubers ersten Vorstoß in den Markt für autonomes Fahren in Japan.
Konkret sieht der Plan vor, Elektrofahrzeuge des Typs Nissan Leaf mit der selbstfahrenden Technologie von Wayve auszustatten und über die Uber-Plattform anzubieten. In der Anfangsphase wird ein geschulter Sicherheitsfahrer an Bord sein. Uber will den Dienst über einen lizenzierten Taxipartner in Japan einführen.
"Wir testen unsere Technologie seit Anfang 2025 in ganz Japan", erklärte Wayve-CEO Alex Kendall. "Die Partnerschaft mit Uber und Nissan ermöglicht es uns, diese Technologie auf verantwortungsvolle Weise einzuführen."
Globale Ambitionen und starke Investoren
Wayve, das von Technologiegiganten wie SoftBank und Nvidia finanziell unterstützt wird, ist bereits seit August 2024 mit Uber partnerschaftlich verbunden. Gemeinsam planen die beiden Unternehmen den Start von Diensten in mehr als zehn Städten weltweit – darunter London noch in diesem Jahr.
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Zur AktienanalyseNissan-CEO Ivan Espinosa deutete gegenüber Reportern an, dass eine Ausweitung der Zusammenarbeit auf weitere Märkte außerhalb Japans diskutiert werde. Nissan hatte bereits im September vergangenen Jahres den Test eines Fahrerassistenzsystems mit Wayve-Technologie bekanntgegeben, mit geplanter Markteinführung in Japan im Geschäftsjahr 2027.
Für deutsche Anleger ist das Projekt ein weiteres Signal, dass der globale Wettbewerb um autonome Fahrdienste an Fahrt aufnimmt – mit neuen Allianzen aus Automobilherstellern, Plattformanbietern und spezialisierten KI-Startups.


