Nobel Resources beendet Projekte Anais und Pampa Austral in Chile
Nobel Resources kündigt Optionsvereinbarungen für zwei Projekte und fokussiert sich auf das Kernprojekt Cuprita.

Nobel Resources Corp. (TSX-V: NBLC; OTCPK: NBTRF) hat am 15. Juni 2026 ein umfassendes Update zu seinen Explorationsprojekten in Chile veröffentlicht. Das kanadische Bergbauunternehmen gibt bekannt, dass die Bohrungen auf dem Projekt Pampa Austral abgeschlossen wurden und die Bohrarbeiten auf dem Kernprojekt Cuprita begonnen haben.
Gleichzeitig hat Nobel Resources beschlossen, die Optionsvereinbarungen für die Projekte Anais und Pampa Austral mit Wirkung zum 15. Juni 2026 zu kündigen. Beide Projekte konnten die Erwartungen nicht erfüllen, was das Unternehmen dazu veranlasst, seine Ressourcen auf aussichtsreichere Liegenschaften zu konzentrieren.
Pampa Austral: Historische Ergebnisse nicht reproduzierbar
Bei Pampa Austral wurden zwei Bohrlöcher niedergebracht, um historische Kupferergebnisse von Farwest Mining aus dem Jahr 2024 zu überprüfen. Das Ergebnis war enttäuschend: Die Bohrungen konnten die damals gemeldeten Kupferwerte nicht reproduzieren. Obwohl das Unternehmen die historischen Daten zusammengestellt und zwei Bohrplätze lokalisiert hatte, die den zuvor gemeldeten Standorten zu entsprechen schienen, stieß man nicht auf dasselbe geologische Umfeld.
Die vorhandene Anomalie der induzierten Polarisation (IP) – ein geophysikalisches Messsignal, das auf Mineralisierungen hinweisen kann – wurde durch das Vorhandensein von Pyrit-Stringern und -Einsprenglingen über mehrere Meter Kernlänge erklärt. Pyrit ist ein häufiges Eisensulfid-Mineral, das IP-Anomalien erzeugen kann, ohne wirtschaftlich relevante Kupfergehalte aufzuweisen.
Anais: Unbekannte Bohrlöcher schränken Potenzial ein
Beim Projekt Anais stießen die Geologen von Nobel bei Feldarbeiten auf eine Reihe bisher nicht gemeldeter Bohrlochverrohrungen in der Nähe des von Farwest Mining gemeldeten hochgradigen Abschnitts. Diese Entdeckung schränkt das Potenzial für eine bedeutende Kupferentdeckung erheblich ein. Das Unternehmen entschied daraufhin, die Exploration dieses Aussichtsgebiets nicht fortzusetzen.
CEO Vernon Arseneau kommentierte die Ergebnisse wie folgt: „Die bei Pampa Austral und Anais erzielten Ergebnisse haben das Potenzial dieser Projekte in unserer Einschätzung herabgestuft. Wir bleiben jedoch entschlossen, die Exploration bei Cuprita und Janett fortzusetzen. Beide Projekte verfügen über ein starkes Explorationspotenzial, und wir beabsichtigen, uns in den kommenden Monaten auf deren Exploration zu konzentrieren."
Cuprita bleibt das Kernprojekt
Das Projekt Cuprita steht weiterhin im Mittelpunkt der Explorationsstrategie von Nobel Resources. Geophysikalische Untersuchungen, Fernerkundungen sowie detaillierte geologische Kartierungen haben Bereiche innerhalb einer großen Lithocap identifiziert, die charakteristische Alterationsmineral-Assoziationen aufweisen. Diese sind typisch für Hochtemperaturzonen von Kupfer-Porphyr-Systemen, einschließlich intensiver Albitisierung und der Zerstörung von Biotit-Mineralen.
Diese Bereiche korrespondieren mit starken Aufladbarkeitsanomalien der induzierten Polarisation und stehen nun im Fokus der laufenden Bohrungen. Kupfer-Porphyr-Systeme gehören zu den bedeutendsten Kupferlagerstättentypen weltweit und sind für Großteile der globalen Kupferproduktion verantwortlich.
CEO Arseneau betonte die Bedeutung des Projekts: „Aufgrund meiner jahrzehntelangen Erfahrung in dieser Region sehen wir selten so intensiv alterierte Porphyrsysteme bei nur wenigen von Nobel abgeschlossenen Bohrlöchern und ohne sonstige Bohrungen. Es handelt sich um große, komplexe Systeme, die einen systematischen Ansatz und eine gewisse Ausdauer erfordern, um die Geometrie zu entschlüsseln."
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Zur AktienanalyseStrenge Qualitätskontrolle bei den Bohrungen
Nobel Resources setzt bei seinen Bohrprogrammen branchenübliche QA/QC-Verfahren ein. Bohrkernproben werden in der Regel über Intervalle von einem bis zwei Metern entnommen. Der Kern wird geologisch protokolliert, fotografiert und anschließend mit einer elektrischen Gesteinssäge gespalten. Eine Hälfte geht zur Analyse, die andere verbleibt als Referenz vor Ort.
Die Probenanalyse erfolgt durch Andes Analytical Assays, ein unabhängiges, zertifiziertes Labor. Die wissenschaftlichen und technischen Informationen wurden von David Gower, P.Geo., gemäß dem kanadischen National Instrument 43-101 geprüft und genehmigt.
Das Unternehmen wird die Ergebnisse des Bohrprogramms auf Cuprita bekannt geben, sobald das Programm abgeschlossen ist und die Laborergebnisse vorliegen. Nobel Resources konzentriert sich damit künftig auf die beiden Projekte Cuprita und Janett in Chile.


