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Novartis hebt erneut Prognose für 2024 an

Starke Quartalszahlen und wichtige Wachstumstreiber beflügeln Konzernpläne

Novartis hebt erneut Prognose für 2024 an

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat aufgrund eines starken Anstiegs der Ergebnisse im dritten Quartal erneut seine Jahresprognose nach oben korrigiert. Das Unternehmen erwartet für das Jahr 2024 nun einen Umsatzanstieg im niedrigen zweistelligen Prozentbereich, wenn Wechselkurseinflüsse ausgeklammert werden. Der bereinigte operative Gewinn soll im hohen Zehnerbereich zulegen. Bislang war ein Umsatzplus im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Bereich prognostiziert worden, während der operative Gewinn mittleres bis hohes Wachstum im Zehnerbereich erreichen sollte.

Konzernchef Vasant Narasimhan begründete die optimistische Prognose mit der Dynamik des Geschäfts und der gut gefüllten Pipeline. Narasimhan betonte zudem die Zuversicht des Konzerns bezüglich der mittelfristigen Erwartungen. Die wesentlichen Wachstumstreiber hätten maßgeblich zu dieser positiven Entwicklung beigetragen.

Novartis geht davon aus, dass günstigere Generika für seine Medikamente Tasigna, Promacta und Entresto auf dem US-Markt erst Mitte 2025 eingeführt werden. Bis 2028 plant der Konzern, eine jährliche währungsbereinigte Umsatzsteigerung von durchschnittlich fünf Prozent zu erzielen. Ebenso strebt das Unternehmen eine bereinigte operative Gewinnmarge von über 40 Prozent an.

Im dritten Quartal 2024 konnte Novartis seine Umsätze, unter Ausschluss von Wechselkurseinflüssen, um zehn Prozent auf 12,82 Milliarden Dollar steigern. Der bereinigte operative Gewinn wuchs um 20 Prozent auf 5,15 Milliarden Dollar, was einer Marge von 40,1 Prozent entspricht. Diese Ergebnisse übertrafen die Erwartungen von Analysten, die mit einem Umsatz von etwa 12,6 Milliarden Dollar und einem bereinigten operativen Gewinn von 3,9 Milliarden Dollar gerechnet hatten. Im Quartal erzielte Novartis einen Nettogewinn von 3,19 Milliarden Dollar.

Zu den maßgeblichen Wachstumstreibern zählen unter anderem das Herzmedikament Entresto, das Multiple-Sklerose-Mittel Kesimpta, das Schuppenflechte-Medikament Cosentyx, das Brustkrebsmedikament Kisqali, der Cholesterinsenker Leqvio sowie das Prostatakrebs-Medikament Pluvicto.

Novartis setzt weiterhin auf Wachstumschancen außerhalb des Marktes für Abnehmmedikamente, der derzeit einen Boom erlebt. Zwar forscht das Unternehmen an einer neuen Generation von Medikamenten gegen Fettleibigkeit, die besser verträglich sind oder seltener verabreicht werden müssen, jedoch fokussiert sich der Konzern gegenwärtig auf andere Therapiegebiete, die bis in die 2030er-Jahre hinein für Umsatzwachstum sorgen könnten. Narasimhan erklärte, dass Novartis nicht auf den Trend zu Abnehmmedikamenten angewiesen sei und mit seinen bestehenden Plattformen stark in die Zukunft blicken könne.

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