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Nvidia schließt KI-Partnerschaften mit südkoreanischen Technologiekonzernen

CEO Jensen Huang besuchte Südkorea und besiegelte Abkommen mit SK Hynix, SK Telecom, Naver und Doosan.

Nvidia schließt KI-Partnerschaften mit südkoreanischen Technologiekonzernen

Nvidia hat mehrere strategische Partnerschaften mit führenden südkoreanischen Technologieunternehmen bekannt gegeben. Die Vereinbarungen wurden im Rahmen eines Besuchs von Nvidia-CEO Jensen Huang in Südkorea geschlossen, der am Freitag begann. Ziel der Abkommen ist es, die Versorgung mit Speicherchips zu sichern und das KI-Geschäft des Chipherstellers weiter auszubauen. Finanzielle Details der Partnerschaften wurden nicht veröffentlicht.

Zu den beteiligten Unternehmen zählen SK Hynix, SK Telecom, Naver sowie die Doosan-Gruppe. Die SK Group, das zweitgrößte familiengeführte Konglomerat Südkoreas, bestätigte, dass ihre Einheiten SK Hynix und SK Telecom entsprechende Vereinbarungen mit Nvidia unterzeichnet haben. Die Abkommen decken ein breites Spektrum ab – von der Chip-Entwicklung über KI-Rechenzentren bis hin zu Robotik.

SK Hynix: Mehrjährige Technologiepartnerschaft für KI-Rechenzentren

SK Hynix unterzeichnete eine mehrjährige Technologiepartnerschaft zur Entwicklung fortschrittlicher Speicherchips für globale KI-Rechenzentren. Die Vereinbarung soll laut den Unternehmen dazu beitragen, das Angebot mit Nvidias Expansion in die Bereiche Robotik, Personal Computer und KI-Supercomputer in Einklang zu halten. Dies ist besonders relevant, da die Nachfrage nach Speicherchips durch den anhaltenden KI-Boom stark gestiegen ist.

Seit Mitte 2025 zeigen sich Anzeichen eines begrenzten Angebots, was zu einem erheblichen Anstieg der Speicherpreise geführt hat. Davon profitieren neben SK Hynix auch die Konkurrenten Samsung Electronics und Micron, die alle einen deutlichen Umsatzzuwachs verzeichnen konnten. Die Hersteller von Speicherchips stehen damit im Zentrum des globalen KI-Infrastrukturausbaus.

SK Telecom plant KI-Cloud im Gigawatt-Maßstab

SK Telecom hat angekündigt, eine KI-Cloud im Gigawatt-Maßstab in Südkorea unter Verwendung von Nvidia-Technologie aufzubauen. Das erste KI-Rechenzentrum soll laut einer gemeinsamen Mitteilung der Unternehmen im Jahr 2027 den Betrieb aufnehmen. Damit positioniert sich Südkorea als wichtiger Standort für KI-Infrastruktur in Asien.

Auch das Internetunternehmen Naver und der Mischkonzern Doosan werden Nvidia-Technologie zum Bau von KI-Rechenzentren nutzen. Doosan, das sowohl Roboter entwickelt als auch Materialien für fortschrittliche KI-Chips herstellt, erwartet zudem, dass seine Energietechnologie in den Rechenzentrumsplattformen von Nvidia zum Einsatz kommt. Darüber hinaus plant Doosan, die physische KI-Technologie von Nvidia zu nutzen.

Kooperation mit LG bei humanoiden Robotern

Nvidia weitet seine Aktivitäten in Südkorea noch weiter aus: Der Chiphersteller arbeitet auch mit der LG Group an humanoiden Robotern und Rechenzentren. Dies erklärte Jensen Huang nach einem Treffen mit LG-Vorsitzendem Koo Kwang-mo in der vergangenen Woche. Südkorea entwickelt sich damit zu einem zentralen Partner für Nvidias globale KI- und Robotikstrategie.

Die Vielzahl der Abkommen unterstreicht Nvidias Bestreben, seine Lieferkette für Speicherchips langfristig abzusichern und gleichzeitig neue Wachstumsfelder in den Bereichen KI-Infrastruktur und Robotik zu erschließen. Für deutsche Anleger, die in den KI-Sektor investiert sind, verdeutlichen diese Entwicklungen, wie stark die globale Nachfrage nach KI-Hardware und -Infrastruktur weiter zunimmt.

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