NZZ berichtet über Impffolgen im Spitzensport
Intensive Trainingsreize im Zusammenhang mit Immunreaktion?

Einem Bericht der „Neue Zürcher Zeitung“ (NZZ) zufolge leiden auffallend viele Spitzensportler unter monatelangen Folgen nach der Corona-Impfung. Die Schweizer Zeitung berichtet von den Fällen von Pascal Egli, einem der besten Bergläufer der Welt, und Sarah Atcho, Sprinterin für die Schweiz. Sie erkrankten nach der Covid-Impfung an Folgeerkrankungen, die ihnen bis heute zu schaffen machen.
Kritische Beobachter werfen den deutschen Medien vor, Geschichten über Impfnebenwirkungen bei Sportlern als "rechtes Geschwurbel" und "Verschwörungstheorie" zu diffamieren, während die Schweizer Zeitung die Nebenwirkungen bestätigt. Die Sportler klagen über Beschwerden wie Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Tinnitus, Verdauungsprobleme und monatelange Erschöpfungszustände. Die Symptome von Long Covid und Post-Vac-Syndrom ähneln sich sehr, was die Frage aufwirft, ob sie nicht oft verwechselt werden.
Jürgen Steinacker, Leiter Sportmedizin an der Ulmer Uniklinik, erklärt in der NZZ, dass Spitzensportler besonders anfällig sind für Impfnebenwirkungen. Sie reagieren intensiver auf Trainingsreize, was ihre herausragenden Leistungen erklärt. Die positiven Veranlagungen von Sportlern begünstigen auch besonders intensive Reaktionen auf die Covid-Impfung. Die bei der Impfung entstehenden Spike-Proteine wirken wie die originalen Spike-Proteine stimulierend auf das Immunsystem. Betroffene verkraften demnach die erste Covid-Impfung meistens gut. Rund zehn Tage nach der zweiten oder dritten Impfung leiden sie jedoch an Erschöpfung und Müdigkeitssymptomen. Daraus kann das Post-Vac-Syndrom entstehen, das keineswegs ein psychisches Phänomen, sondern eine immunologische Reaktion ist. Die Krankheitsbilder sind teilweise erschreckend, so Steinacker.
Steinacker stellt fest, dass nach Covid-Infektionen fünf bis zehn Prozent der Betroffenen an Müdigkeitssymptomen litten. Nach Impfungen seien es nach heutigen Erkenntnissen nur etwa 0,1 bis 0,5 Prozent. Grundsätzlich sei das Boostern eine gute Idee. Dass Impfreaktionen nach Auskunft von kritischen Experten massiv untererfasst sind und nach neuesten Daten das Boostern sogar die Gefahr einer Infektion erhöht, lässt Steinacker unerwähnt.
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Zur AktienanalyseDie Sprinterin Sarah Atcho, die für die Schweiz in der Staffel an Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen teilnahm, erkrankte im Januar 2022 kurz nach ihrer Booster-Impfung an einer Herzbeutelentzündung. Atcho hatte zuvor öffentlich für die Impfmaßnahme geworben. Atcho kritisiert durch Zutritts- und Reisebeschränkungen zur Immunisierung gedrängt worden zu sein.


