ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Ölpreise vor größtem Wochenverlust seit Juni

Neue US-Zölle und OPEC+-Entscheidung belasten Nachfrage und Marktstimmung

Ölpreise vor größtem Wochenverlust seit Juni

Hier ist die angepasste Version des Textes, geeignet für eine Veröffentlichung am Montag (unter der Annahme, dass sich die inhaltliche Faktenlage nicht mehr verändert hat und der Freitagspreisverlauf wie prognostiziert war):


Die Ölpreise haben in der vergangenen Woche deutlich nachgegeben und den stärksten Wochenverlust seit Ende Juni verzeichnet. Auslöser waren neue US-Zölle, die am Donnerstag in Kraft traten und bei Anlegern Sorgen über die weltwirtschaftlichen Folgen schürten. Die Preise für Brent-Rohöl sanken bis Freitag auf 66,40 US-Dollar pro Barrel. Das entspricht einem Wochenminus von über vier Prozent. Die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel auf 63,82 US-Dollar pro Barrel – ein Rückgang von mehr als fünf Prozent innerhalb einer Woche.

Insbesondere die Anhebung von US-Zöllen auf Importe aus mehreren Handelspartnerländern hat bei Investoren die Befürchtung verstärkt, dass die globale Wirtschaftsaktivität unter Druck geraten könnte. Ein verlangsamtes Wachstum würde die weltweite Nachfrage nach Rohöl schwächen. Analysten der ANZ Bank verwiesen in diesem Zusammenhang auf gesunkene Energiebedarfsprognosen.

Ebenfalls belastend wirkte die jüngste Entscheidung der OPEC+-Staaten. Das Bündnis kündigte an, die größte Tranche seiner Förderkürzungen bereits im September vollständig zurückzunehmen – und damit früher als zunächst geplant. Beobachter werten dies als zusätzlichen Druckfaktor auf den ohnehin angespannten Ölmarkt.

WTI-Futures verzeichneten bis Freitag sechs Verlusttage in Folge. Eine vergleichbare Serie war zuletzt im Dezember 2023 beobachtet worden. Mit dem siebten Verlusttag am Freitag wurde die längste Verluststrecke seit August 2021 erreicht.

Zusätzliche Dynamik erhielt der Markt durch geopolitische Entwicklungen. Der Kreml bestätigte, dass der russische Präsident Wladimir Putin in Kürze mit US-Präsident Donald Trump zusammentreffen werde. Die Aussicht auf eine mögliche diplomatische Bewegung im Ukraine-Krieg trug ebenfalls zur Dämpfung der Ölpreise bei.

US-Zölle gegen Indien, das weiterhin russisches Öl importiert, begrenzten den Preisverfall zwar leicht. Analysten von StoneX sehen in diesen Maßnahmen jedoch kaum Potenzial, den weltweiten Export russischen Rohöls in relevantem Umfang zu reduzieren. Präsident Trump kündigte darüber hinaus an, dass auch China – der größte Abnehmer russischen Öls – künftig mit vergleichbaren Zöllen rechnen müsse.

ÖlÖlpreisBrent ÖlRohöl

Disclaimer