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Ongwe Minerals entdeckt kilometerlange Goldanomalie in Namibia

Das TSX-V-notierte Unternehmen meldet eine über 5 km lange Goldanomalie auf seinem Projekt Omatjete – mit beeindruckenden Bodenwerten.

Ongwe Minerals entdeckt kilometerlange Goldanomalie in Namibia

Ongwe Minerals hat auf seinem Goldprojekt Omatjete in Namibia eine neue, mehrere Kilometer lange Goldanomalie entdeckt. Die als „Nguni" bezeichnete Oberflächenentdeckung weist derzeit eine Streichlänge von über 5 Kilometern auf und ist nach Norden, Osten und Westen weiterhin offen. Das an der kanadischen TSX-V gelistete Unternehmen sieht darin einen bedeutenden Fortschritt für das Projekt.

Die Entdeckung liegt 17 km von Ongwes bestehender Goldentdeckung Manga entfernt und 55 km vom Goldprojekt Kokoseb von Wia Gold, das eine Ressource von 2,93 Millionen Unzen Gold aufweist. Alle drei Vorkommen stehen in Zusammenhang mit demselben strukturellen Trend – ein Umstand, den das Unternehmen als geologisch bedeutsam einstuft.

Beeindruckende Bodenwerte und Vergleich mit Kokoseb

Bodenproben aus dem Nguni-Gebiet ergaben Werte von bis zu 730 ppb Gold. Kilometerlange Trends zeigen Werte von über 100 ppb Gold, wobei 28 Proben über 300 ppb und acht Proben sogar über 500 ppb Gold aufwiesen. Größe und Gehalt der Bodenanomalie ähneln laut Unternehmensangaben jenen der Kokoseb-Anomalie zum Zeitpunkt ihrer Bekanntgabe im September 2021.

CEO Dave Underwood zeigt sich begeistert von der Entdeckung: „Das neu entdeckte Prospektionsgebiet Nguni ist die größte Gold-im-Boden-Anomalie, die ich in Namibia gesehen habe, seit ich hier im Jahr 2008 mit der Exploration begonnen habe." Er beschreibt den Gehalt der Anomalie als „sehr beeindruckend". Gleichzeitig betont er, dass Bodenwerte nicht zwingend auf den Gehalt im darunter liegenden Gestein schließen lassen – die Ähnlichkeit mit Kokoseb sei jedoch vielversprechend.

Die Mineralisierung bei Nguni scheint innerhalb von Metasedimenten in der Nähe von Granitkontakten konzentriert zu sein – eine geologische Analogie zu Kokoseb. Underwood beschreibt das strukturelle Umfeld als „aus dem Lehrbuch": Eine regionale Verwerfung verläuft um spröde Granitintrusionen herum und schafft so Raum sowie Wege für hydrothermale Flüssigkeiten, die Gold ablagern können.

Entdeckung durch proprietäres detectORE-System

Die Nguni-Anomalie wurde mithilfe des unternehmenseigenen detectORE-Systems von Ongwe identifiziert. Dieses proprietäre Explorationswerkzeug ermöglichte es dem Unternehmen, das Zielgebiet effizient einzugrenzen und die Anomalie zu lokalisieren.

Derzeit führt Ongwe Infill-Kartierungen und Probenahmen durch, um den Mineralisierungsfußabdruck für ein geplantes Bohrprogramm genau zu definieren. Das Bohrprogramm soll in der zweiten Jahreshälfte beginnen. Parallel dazu werden Basis-Probenahmen im restlichen Teil des Golddistrikts fortgesetzt.

Underwood fasst die Bedeutung der Entdeckung zusammen: „Diese Entdeckung bestätigt unser Vertrauen in das Goldprojekt Omatjete, und wir freuen uns darauf, die Ziele Nguni und Manga zu entwickeln, während wir die Basis-Probenahmen im Rest dieses spannenden und sich schnell entwickelnden Golddistrikts fortsetzen." Für Anleger, die den Explorationssektor in Afrika verfolgen, dürfte die Entwicklung des Omatjete-Projekts in den kommenden Monaten besonders interessant sein.

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