ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Orlen steigert Quartalsgewinn trotz Abschreibungen

Starke Fördererlöse gleichen schwächere Raffineriemargen im zweiten Quartal aus

Orlen steigert Quartalsgewinn trotz Abschreibungen

Polens größter Energiekonzern Orlen hat im zweiten Quartal einen deutlichen Gewinnanstieg verzeichnet. Der bereinigte Kerngewinn kletterte um fast 74 Prozent, getragen von einer starken Entwicklung im Fördergeschäft. Damit konnte das Unternehmen schwächere Raffineriemargen sowie hohe Abschreibungen kompensieren.

Der bereinigte Kerngewinn, der um Veränderungen im Wert der Ölvorräte bereinigt wird und als EBITDA LIFO ausgewiesen ist, erreichte 7,72 Milliarden Zloty. Das entspricht umgerechnet rund 2,12 Milliarden US-Dollar. Trotz dieses Anstiegs musste Orlen erhebliche Wertberichtigungen vornehmen, die sich auf 1,49 Milliarden Zloty summierten. Diese entfielen überwiegend auf die Segmente Förderung und Raffinerie.

Das Ergebnis zeigt, dass sich das Geschäft mit der Öl- und Gasförderung für den Konzern als wesentlicher Stabilitätsfaktor erwiesen hat. In einem Umfeld sinkender Raffineriemargen konnte dieser Bereich die Belastungen durch Abschreibungen und den rückläufigen Raffinerieertrag auffangen. Die Entwicklung unterstreicht zugleich die Abhängigkeit des Unternehmens von der Performance im Fördergeschäft.

Der ausgewiesene Betrag von 7,72 Milliarden Zloty stellt eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahresquartal dar. Gleichzeitig macht die Höhe der Abschreibungen deutlich, dass Orlen weiterhin vor Herausforderungen steht, insbesondere in jenen Bereichen, die stark von den globalen Marktbedingungen abhängen. Raffineriemargen waren zuletzt rückläufig, was den Druck auf die Ergebnisse erhöhte.

Mit einem Umrechnungskurs von 3,6483 Zloty pro US-Dollar ergibt sich ein Wert, der die internationale Dimension der Geschäftszahlen verdeutlicht. Der Gewinnzuwachs verleiht Orlen Spielraum, sich in einem volatilen Energiemarkt zu behaupten, auch wenn die Unsicherheiten im Umfeld bestehen bleiben.

Insgesamt zeigt sich, dass der Konzern im zweiten Quartal dank der starken Performance im Upstream-Geschäft eine erhebliche Steigerung des bereinigten Kerngewinns erreichen konnte. Die hohen Abschreibungen und die schwächeren Raffineriemargen haben die Bilanz zwar belastet, konnten den positiven Gesamteffekt jedoch nicht aufheben.

OrlenFinanzenGewinneÖlPolen

Disclaimer