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Ørsted-Erfolg: US-Gericht hebt Trump-Stopp für Windpark auf

Ein US-Bundesrichter hat den von der Trump-Regierung verhängten Baustopp für das Offshore-Windprojekt "Revolution Wind" des dänischen Energiekonzerns Ørsted gekippt. Der fast fertiggestellte Windpark kann nun weiterbebaut werden.

Ørsted-Erfolg: US-Gericht hebt Trump-Stopp für Windpark auf

Der dänische Windenergiekonzern Ørsted verzeichnet einen wichtigen juristischen Erfolg in den USA. Bundesrichter Royce Lamberth hat in einer einstweiligen Verfügung den Baustopp für das Offshore-Windprojekt "Revolution Wind" vor der US-Ostküste aufgehoben. Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass das Unternehmen in dem laufenden Rechtsstreit voraussichtlich Erfolg haben werde.

Projekt steht kurz vor Vollendung

Das Windparkprojekt befindet sich bereits in der finalen Bauphase mit einem Fertigstellungsgrad von fast 90 Prozent. Nach ursprünglicher Planung sollte die Anlage bereits Anfang des Jahres in Betrieb gehen und mehr als 350.000 Haushalte mit Strom versorgen. Durch den nun aufgehobenen Stopp können die Bauarbeiten zeitnah wieder aufgenommen werden.

Trump-Regierung stoppte fünf Windparks

Kurz vor Weihnachten hatte die US-Regierung unter Präsident Donald Trump alle größeren Offshore-Windprojekte an der Ostküste vorerst gestoppt. Insgesamt waren fünf Anlagen betroffen, die sich bereits im Bau befanden. Ørsted reagierte umgehend mit einer Klage gegen die Maßnahme.

Nationale Sicherheit als Begründung

Das US-Innenministerium rechtfertigte den Stopp mit Bedenken zur nationalen Sicherheit. Innenminister Doug Burgum argumentierte, Windräder könnten Radar- und Navigationsanlagen beeinträchtigen. Zudem kritisierte er Offshore-Windparks als "teuer, unzuverlässig und stark subventioniert".

Gericht sieht irreparablen Schaden

Bundesrichter Lamberth widersprach dieser Einschätzung deutlich. Ohne die einstweilige Verfügung würde das Projekt einen "irreparablen Schaden" erleiden, so das Gericht. Der Antrag von Ørsted sei zudem "im öffentlichen Interesse". Die Gerichtsentscheidung ermöglicht nun die "sofortige Wiederaufnahme der betroffenen Aktivitäten".

Bedeutung für den Energiesektor

Der Gerichtsentscheid ist ein wichtiges Signal für die Offshore-Windindustrie in den USA. Der Fall zeigt die Unsicherheit, mit der internationale Energiekonzerne bei Großprojekten in den Vereinigten Staaten konfrontiert sein können. Für Ørsted, einen der weltweit führenden Entwickler von Offshore-Windparks, steht mit "Revolution Wind" ein strategisch wichtiges Projekt auf dem Spiel.

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