Osisko Development: 300 Millionen Dollar für Goldprojekt Cariboo
Mit frischem Kapital aus Wandelanleihen will Osisko Development das Goldprojekt Cariboo in British Columbia zügig vorantreiben.

Osisko Development hat eine Kapitalmarkttransaktion im Gesamtvolumen von 300 Millionen US-Dollar erfolgreich abgeschlossen. Der Nettoerlös aus den Emissionen beläuft sich auf rund 290 Millionen US-Dollar. Die Mittel sollen primär die Erschließung des Goldprojekts Cariboo im historischen Bergbaurevier Wells-Barkerville im Zentrum von British Columbia finanzieren.
Das an der NYSE und TSX notierte Bergbauunternehmen mit Sitz in Montreal schloss am 29. Mai eine weitere Tranche vorrangiger Wandelanleihen mit Fälligkeit 2031 im Wert von 75 Millionen US-Dollar ab. Diese tragen einen Zinssatz von 4,125 Prozent. Zusammen mit einer bereits am 26. Mai platzierten Anleihe im Wert von 225 Millionen US-Dollar ergibt sich der Bruttogesamterlös von 300 Millionen US-Dollar.
Die jüngste Tranche setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: Anleihen im Wert von 25 Millionen US-Dollar, die über die vollständige Ausübung der Erstkäuferoption aus dem ursprünglichen Angebot stammen, sowie Anleihen im Wert von 50 Millionen US-Dollar, die in einer Privatplatzierung an Double Zero Capital veräußert wurden. Double Zero bleibt damit der größte Aktionär von Osisko.
Verwendung der Mittel und Cariboo-Projekt
Von den Nettoerlösen sind 40,2 Millionen US-Dollar für sogenannte Capped-Call-Transaktionen vorgesehen, die potenzielle Verwässerungseffekte für bestehende Aktionäre abmildern sollen. Der verbleibende Großteil fließt in die Entwicklung des Cariboo-Goldprojekts, die Finanzierung laufender Vorbereitungsaktivitäten sowie die Beschleunigung der Dynamik in Richtung einer endgültigen Investitionsentscheidung.
Das Cariboo-Projekt gilt als zentrales Asset von Osisko Development. Der geplante „robuste und skalierbare Untertagebetrieb" soll über eine Minenlebensdauer von zehn Jahren voraussichtlich 1,89 Millionen Unzen Gold produzieren. Das Projekt liegt in einer der historisch bedeutendsten Goldregionen Kanadas.
CEO Sean Roosen zeigte sich zufrieden mit dem Abschluss der Transaktion: „Durch den Zugang zu vorrangigem, unbesichertem Kapital mit einem attraktiven Kupon von 4,125% sind wir in der Lage, unsere Bilanz zu stärken, um die Entwicklung des Goldprojekts Cariboo zu unterstützen, laufende Vorbereitungsaktivitäten zu finanzieren und die Dynamik in Richtung einer endgültigen Investitionsentscheidung zu beschleunigen, während wir gleichzeitig eine erhebliche finanzielle und operative Flexibilität bewahren."
Strukturvorteile und Verwässerungsschutz
Roosen hob zudem die Capped-Call-Transaktionen hervor, die so strukturiert sind, dass sie die effektive Wandlungsprämie für die Anleihen von 25 auf 100 Prozent erhöhen – was einer Verdoppelung des Aktienkurses unmittelbar vor der Ankündigung entspricht. Dies schützt bestehende Aktionäre vor einer übermäßigen Verwässerung ihrer Anteile.
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Zur AktienanalyseDie sogenannte „Covenant-light"-Struktur der Anleihen bietet Osisko weitere Vorteile gegenüber traditionellen Projektfinanzierungsalternativen. Es sind keine Sicherheiten auf Projektebene, keine Fertigstellungstests und keine restriktiven finanziellen Auflagen vorgesehen. Die Anleihen ermöglichen nach Wahl von Osisko einen Ausgleich in bar, in Aktien oder einer Kombination aus beidem.
Darüber hinaus besteht unter bestimmten Bedingungen die Möglichkeit, die Anleihen nach drei Jahren vorzeitig zurückzuzahlen. Dies verschafft dem Unternehmen zusätzliche Flexibilität bei der Steuerung seiner Kapitalstruktur, während das Cariboo-Projekt weiter vorangetrieben wird.
Osisko begrüßte ausdrücklich die starke Beteiligung einer breiten neuen Gruppe institutioneller Anleger an den jüngsten Emissionen, darunter einige der weltweit größten Vermögensverwalter. Das Unternehmen erwartet, dass dies das Markt- und Liquiditätsprofil von Osisko nachhaltig verbessern wird.

