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Pacifica Silver entdeckt große IP-Anomalie auf Claudia-Projekt in Mexiko

Erste geophysikalische Vermessung identifiziert oberflächennahe Aufladbarkeitsanomalie – Bohrungen an neuer „Judy"-Anomalie bereits gestartet.

Pacifica Silver entdeckt große IP-Anomalie auf Claudia-Projekt in Mexiko

Pacifica Silver Corp. (CSE: PSIL, OTCQB: PAGFF) hat die Ergebnisse seiner ersten geophysikalischen Vermessung auf dem Silber-Gold-Projekt Claudia im mexikanischen Bundesstaat Durango bekannt gegeben. Das Unternehmen schloss dabei eine Untersuchung über 31,65 Leitungskilometer mittels induzierter Polarisation (IP) und Widerstandsmessung (RES) ab. Die Vermessung identifizierte erfolgreich eine große, oberflächennahe Aufladbarkeitsanomalie in Vulkangestein im südlichen Teil des Grundstücks.

Die neu entdeckte Anomalie, die das Unternehmen „Judy" getauft hat, erstreckt sich über 600 Meter in Nordost-Südwest-Richtung und weist einen wahrscheinlichen Nord-Süd-Trend auf. Sie bleibt über weitere 680 Meter nordwestlich der stärksten Reaktion erkennbar und nimmt an Intensität ab, während sie nach Norden abfällt. Die Vermessung wurde auf 10 Linien im südlichen Teil des Projekts durchgeführt, um das Verständnis der ausgedehnten Gangsysteme des Projekts zu vertiefen.

Starke Anomalie in geringer Tiefe

Der stärkste Teil der Judy-Anomalie weist Aufladbarkeitswerte von 24 bis 30 Milliradiant (mrad) auf und wird in einer Tiefe von etwa 75 bis 150 Metern unter der Oberfläche auf Linie 11 modelliert. Diese Zone fällt mit einem Bereich hohen Widerstands zusammen. Die Anomalie fällt leicht nach Osten und Norden ab und verbreitert sich nach Nordwesten bei niedrigeren Aufladbarkeitswerten von 16 bis 22 mrad.

Geologisch interpretiert das Unternehmen die Anomalie als Volumenreaktion, die mit einer eingesprengten oder Stockwerk-Sulfidmineralisierung innerhalb einer nicht-graphitischen vulkanischen Wirtsgesteinsfolge übereinstimmt. Diese Art der Mineralisierung ist in Silber-Gold-Distrikten Mexikos ein bekanntes Explorationsziel und kann auf bedeutende Erzkonzentrationen hinweisen.

CEO Todd Anthony zeigte sich optimistisch: „Wir sind von den Ergebnissen unserer ersten geophysikalischen Vermessung bei Claudia sehr ermutigt. Die Vermessung hat eine große, oberflächennahe Aufladbarkeitsanomalie identifiziert, die zu den stärksten Zielen auf dem Grundstück zählt. Die Entdeckung dieses neuen Ziels in einem bisher wenig erkundeten Gebiet, kombiniert mit unserem anhaltenden Erfolg bei den Phase-II-Bohrungen, bestärkt unser Vertrauen in das Potenzial des Projekts Claudia auf Distrikt-Ebene."

Bohrgerät sofort mobilisiert

Aufgrund der Stärke der Judy-Anomalie hat Pacifica Silver eines von zwei im Einsatz befindlichen Bohrgeräten aus seinem laufenden Phase-II-Programm abgezogen, um Ende Juni mit den Testbohrungen zu beginnen. Das Unternehmen plant, in den kommenden Wochen zunächst fünf Bohrlöcher in die Judy-Anomalie zu bohren. Anthony betonte, man sei bestrebt, die Anomalie ohne Verzögerung zu testen.

Die IP-RES-Vermessung wurde auf 10 nordost-südwestlich orientierten Linien im Abstand von 140 bis 700 Metern durchgeführt. Dabei wurden wichtige Strukturkorridore wie die Gänge Aguilareña-Tres Reyes, Guadalupana und Central sowie bisher wenig erkundete Gebiete östlich dieser Gänge anvisiert. Die Vermessung nutzte Dipol-Dipol- und Pol-Dipol-Anordnungen mit Elektrodenabständen von 50 und 100 Metern, wodurch Untersuchungstiefen von bis zu 200 Metern erreicht wurden. Das Programm wurde in Zusammenarbeit mit Zonge International, einem führenden Geophysikunternehmen, entworfen und überwacht.

Phase-II-Bohrprogramm schreitet voran

Parallel zur neuen Judy-Anomalie läuft das vollständig finanzierte Phase-II-Bohrprogramm über 20.000 Meter weiter. Bis zum 4. Juli 2026 wurden insgesamt 14.539 Meter in 64 Bohrlöchern abgeteuft. Weitere Updates zu Bohrfortschritt und Analyseergebnissen sollen bereitgestellt werden, sobald sie verfügbar sind.

Das Projekt Claudia umfasst 11.876 Hektar im historischen Bergbaudistrikt El Papantón in Durango, Mexiko, wo im 20. Jahrhundert mindestens neun kleine Minen zeitweise betrieben wurden. Seit 1990 haben Probenahmen und Bohrungen hochgradige Silber- und Goldabschnitte in mehreren Gangsystemen geliefert. Bisher wurden lediglich 10 Prozent der über 30 Kilometer bekannten Gänge durch Bohrungen erprobt – was das erhebliche Explorationspotenzial des Projekts unterstreicht.

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