Pentagon bereitet Entsendung zweiter Flugzeugträger in den Nahen Osten vor
US-Militär rüstet sich für mögliche Iran-Konfrontation – Verlegungsbefehl könnte binnen Stunden erfolgen

Das US-Verteidigungsministerium hat eine zweite Flugzeugträger-Kampfgruppe angewiesen, sich auf eine Verlegung in den Nahen Osten vorzubereiten. Dies berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf drei US-Regierungsbeamte. Die Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen mit dem Iran.
Präsident Donald Trump hatte am Dienstag erklärt, die Entsendung eines weiteren Flugzeugträgers in Erwägung zu ziehen, sollten die Verhandlungen mit Teheran scheitern. Laut den zitierten Beamten könnte der formelle Verlegungsbefehl innerhalb weniger Stunden erteilt werden. Allerdings betonten sie, dass Trump noch keine endgültige Entscheidung getroffen habe und sich die Pläne noch ändern könnten.
Im Falle einer Verlegung würde der zweite Flugzeugträger die USS Abraham Lincoln verstärken, die bereits in der Region operiert. Diese Verdopplung der US-Marinepräsenz würde die militärischen Optionen Washingtons erheblich erweitern.
Einsatzbereitschaft binnen zwei Wochen
Ein Pentagon-Vertreter gab an, dass die Verlegung innerhalb von zwei Wochen erfolgen könnte, voraussichtlich von der US-Ostküste aus. Als wahrscheinlichster Kandidat gilt die USS George H. W. Bush, die derzeit Trainingsübungen vor der Küste Virginias abschließt. Dieser Zeitplan könnte bei Bedarf noch beschleunigt werden.
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Zur AktienanalyseDie Vorbereitung einer zweiten Trägergruppe unterstreicht die Ernsthaftigkeit der aktuellen Lage. Flugzeugträger-Kampfgruppen bestehen typischerweise aus einem Träger mit rund 60 Kampfflugzeugen sowie mehreren Begleitschiffen, darunter Zerstörer und U-Boote. Sie bilden eines der mächtigsten militärischen Instrumente der USA.
Die Entwicklung dürfte auch die europäischen Verbündeten aufhorchen lassen, da eine militärische Eskalation im Nahen Osten weitreichende geopolitische und wirtschaftliche Folgen haben könnte. Besonders die Energiemärkte reagieren sensibel auf Spannungen in der ölreichen Region.


