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PepsiCo senkt Snack-Preise um bis zu 15 Prozent

Konzern reagiert auf Kundenbeschwerden und macht Doritos, Cheetos und Lay's wieder günstiger

PepsiCo senkt Snack-Preise um bis zu 15 Prozent

Der US-Lebensmittelkonzern PepsiCo dreht die Preisschraube zurück und senkt die Preise für beliebte Snack-Marken wie Doritos, Cheetos und Lay's um bis zu 15 Prozent. Die Entscheidung kommt nach einer Welle von Kundenbeschwerden über zu hohe Preise.

"Die Verbraucher haben uns mitgeteilt, dass sie mehr Wert benötigen", erklärt Rachel Ferdinando, Chefin des US-Lebensmittelgeschäfts von PepsiCo. Der Konzern hatte eine Flut von E-Mails und Voicemail-Nachrichten von Käufern erhalten, die sich darüber beschwerten, dass die hohen Preise den Kauf der Snacks erschwerten.

Die Preissenkungen betreffen unter anderem Lay's Kartoffelchips und Flamin' Hot Cheetos, zwei der meistverkauften Produkte im Portfolio des Getränke- und Snackherstellers. Mit der Maßnahme reagiert PepsiCo auf den wachsenden Unmut der Verbraucher über gestiegene Lebensmittelpreise.

Preiserhöhungen während der Pandemie

Im Zuge der Covid-19-Pandemie hatten Lebensmittelunternehmen die Preise für zahlreiche Artikel stetig erhöht. Besonders die Snack-Regale wurden zum Ziel großer Lebensmittelhersteller, die darauf setzten, dass Verbraucher ihren Marken trotz höherer Preise treu bleiben würden.

Diese Strategie scheint nun an ihre Grenzen zu stoßen. Höhere Lebensmittelpreise sind bei den Verbrauchern zu einem erheblichen Ärgernis geworden. PepsiCo zieht damit Konsequenzen aus dem veränderten Kaufverhalten und dem direkten Feedback der Kunden.

Die Preissenkungen könnten auch Signalwirkung für andere Lebensmittelkonzerne haben, die ebenfalls mit kritischen Verbrauchern konfrontiert sind. Für deutsche Kunden dürfte die Entwicklung interessant sein, da PepsiCo-Produkte auch hierzulande zu den beliebtesten Snacks gehören.

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