Pernod Ricard: Umsatzrückgang verlangsamt sich im zweiten Quartal deutlich
Französischer Spirituosenkonzern verzeichnet 5 Prozent Minus, nach 7,6 Prozent im Vorquartal – Erholung in Sicht

Der französische Spirituosenhersteller Pernod Ricard hat im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres einen organischen Umsatzrückgang von 5 Prozent verbucht. Damit fiel der Rückgang deutlich geringer aus als im ersten Quartal, als das Unternehmen noch ein Minus von 7,6 Prozent meldete. Die schwache Verbrauchernachfrage und der Lagerabbau in den wichtigen Märkten USA und China belasten das Geschäft weiterhin.
Für die ersten sechs Monate des am 1. Juli begonnenen Geschäftsjahres meldete der Konzern einen Umsatz von 5,25 Milliarden Euro. Das entspricht einem organischen Rückgang von 5,9 Prozent und liegt damit weitgehend im Rahmen der Analystenschätzungen von 5,7 Prozent. Das Betriebsergebnis sank im ersten Halbjahr auf organischer Basis um 7,5 Prozent, während Experten mit einem Rückgang von 7,7 Prozent gerechnet hatten.
Positive Signale aus Indien und Reiseeinzelhandel
Trotz der anhaltenden Herausforderungen gibt es erste Lichtblicke für den nach Diageo zweitgrößten westlichen Spirituosenkonzern. Die verbesserte Entwicklung führt das Unternehmen auf eine stärkere Dynamik in Indien und im globalen Reiseeinzelhandel zurück. Diese beiden Bereiche konnten die Schwäche in anderen Märkten teilweise kompensieren.
Pernod Ricard bekräftigte seine Einschätzung, dass das Geschäftsjahr 2026 ein Übergangsjahr sein werde. Der Konzern erwartet, dass sich die Umsatztrends vor allem in der zweiten Jahreshälfte weiter verbessern werden. Zum Portfolio des französischen Traditionsunternehmens gehören bekannte Marken wie Martell Cognac, Mumm Champagner und Absolut Wodka.
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Zur AktienanalyseDie schrittweise Erholung deutet darauf hin, dass sich die Lage am Spirituosenmarkt allmählich stabilisiert. Anleger dürften nun gespannt auf die Entwicklung in den kommenden Quartalen blicken, um zu sehen, ob sich der positive Trend fortsetzt.


