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Perseus Mining treibt Goldprojekt Nyanzaga in Tansania voran

Erste Goldförderung im ersten Quartal 2027 geplant – Bauarbeiten schreiten planmäßig voran, Reserven bei vier Millionen Unzen.

Perseus Mining treibt Goldprojekt Nyanzaga in Tansania voran

Perseus Mining, an der australischen Börse ASX notiert, macht beim Goldprojekt Nyanzaga in Tansania deutliche Fortschritte. Das Unternehmen hält 80 Prozent an dem Projekt und peilt die erste Goldproduktion für das erste Quartal des Kalenderjahres 2027 an. Die Bauarbeiten auf dem Gelände entwickeln sich dabei sichtbar weiter.

Vier der insgesamt sieben Carbon-in-Leach-Tanks – eine zentrale Komponente der Goldverarbeitungsanlage – haben mittlerweile ihre volle Höhe erreicht. Carbon-in-Leach ist ein gängiges Verfahren in der Goldgewinnung, bei dem Gold aus dem Erzbrei mithilfe von Aktivkohle extrahiert wird. Parallel dazu hat der Erstausrüster für die Mühleninstallation die Arbeiten vor Ort aufgenommen, ein weiterer wichtiger Meilenstein für den Projektfortschritt.

Auch die Infrastruktur für das Projektcamp wurde weiterentwickelt: Die Verwaltungseinheiten des Camps sind fertiggestellt und stehen dem Betrieb zur Verfügung.

Zwei Lagerstätten und starke Reservenbasis

Das Projekt Nyanzaga umfasst zwei getrennte, aber benachbarte Goldlagerstätten – Nyanzaga und Kilimani. Diese geografische Konstellation bietet dem Unternehmen operative Flexibilität bei der künftigen Förderplanung.

Im Februar schloss Perseus Mining eine revidierte Erzreservenschätzung ab. Das Ergebnis ist beachtlich: Die Reserven belaufen sich nun auf 90,9 Millionen Tonnen mit einem Goldgehalt von 1,38 Gramm pro Tonne. Daraus ergibt sich eine Gesamtreserve von vier Millionen Unzen Gold – eine solide Grundlage für einen langfristigen Minenbetrieb.

Bedeutung für Anleger und den afrikanischen Goldmarkt

Tansania zählt zu den bedeutenden Goldförderländern Afrikas und bietet für Bergbauunternehmen ein etabliertes Umfeld. Perseus Mining ist bereits auf dem afrikanischen Kontinent aktiv und baut mit Nyanzaga sein Portfolio weiter aus. Für deutsche Privatanleger, die den Goldsektor beobachten, ist das Projekt ein Beispiel dafür, wie mittelgroße Bergbauunternehmen aus Australien Ressourcenprojekte in Subsahara-Afrika entwickeln.

Die Kombination aus fortschreitenden Bauarbeiten, einer klar definierten Reservenbasis von vier Millionen Unzen Gold und einem konkreten Produktionsziel für 2027 macht Nyanzaga zu einem Projekt, das in der Goldbranche zunehmend Aufmerksamkeit auf sich zieht. Ob der Zeitplan eingehalten werden kann, wird von der weiteren Entwicklung der Bauarbeiten und dem Abschluss der Mühleninstallation abhängen.

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