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Porsche SE beteiligt sich an Flix

Neue Investoren stärken Flix bei Wachstum und Profitabilität

Porsche SE beteiligt sich an Flix

Porsche SE hat gemeinsam mit dem Finanzinvestor EQT und der Kühne Holding eine bedeutende Beteiligung an Flix erworben. Die Porsche SE Holding sichert sich rund 35 Prozent der Anteile an Flix, dem Betreiber von Flixbus und Flixtrain. Für diese Beteiligung investiert Porsche SE einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag. Diese Transaktion wird von den Beteiligten als Schritt in ein wachstumsstarkes Segment der Mobilitätsbranche gesehen.

Flix hatte bereits im Juli diesen Jahres den Einstieg des schwedischen Finanzinvestors EQT und der Holding des deutschen Logistik-Milliardärs Klaus-Michael Kühne als Großaktionäre bekanntgegeben. Finanzielle Details zu diesem Konsortium wurden damals nicht veröffentlicht, jedoch beläuft sich die Gesamtinvestition laut Informationen aus Finanzkreisen auf etwa 900 Millionen Euro. Berichte über die Gespräche mit EQT waren bereits Mitte Juni im Handelsblatt veröffentlicht worden.

Der Flix-Mitgründer und -Chef André Schwämmlein betonte, dass das Unternehmen trotz der neuen Investoren an seiner bisherigen Strategie festhalten werde. Schwämmlein hob hervor, dass Flix in den letzten Jahren signifikante Fortschritte gemacht habe und seine Ziele nicht nur erreiche, sondern auch übertreffe. Der Langfristplan des Unternehmens bleibe unverändert, unabhängig von möglichen Börsengängen oder weiteren Investoren.

Flix wurde im Jahr 2011 gegründet und hat sich seither zu einem internationalen Anbieter von Fernbus- und Bahnreisen entwickelt. Das Unternehmen ist mittlerweile in 43 Ländern tätig und bedient rund 5600 Ziele weltweit. Im vergangenen Jahr beförderten die Flixbusse und -züge etwa 81 Millionen Fahrgäste. Im Geschäftsjahr 2023 erzielte Flix einen Umsatz von über zwei Milliarden Euro. Das Unternehmen, das lange Jahre Verluste verzeichnete, ist inzwischen profitabel. Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg im Jahr 2023 um 97 Millionen Euro auf 104 Millionen Euro, was eine Ergebnismarge von 5,2 Prozent ergibt.

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