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Primoris Services: Mizuho stuft Aktie auf Outperform hoch

Nach einem Rücksetzer im ersten Quartal sieht Mizuho-Analyst Mandloi das Risiko-Rendite-Verhältnis bei Primoris Services nun als attraktiv an.

Primoris Services: Mizuho stuft Aktie auf Outperform hoch

Die Aktie von Primoris Services Corporation (NYSE: PRIM) legte am Montag im vorbörslichen Handel um 3,5 Prozent zu. Auslöser war eine Heraufstufung durch die Investmentbank Mizuho, die das Papier von „Neutral" auf „Outperform" anhob. Gleichzeitig senkte Analyst Maheep Mandloi das Kursziel um 23 Prozent – von 175 auf 135 US-Dollar.

Die Heraufstufung erfolgt nach einem deutlichen Kursrücksetzer im Anschluss an die Ergebnisse des ersten Quartals. Mandloi begründet seinen optimistischeren Ausblick damit, dass die aufgetretenen Probleme im Bereich der erneuerbaren Energien seiner Einschätzung nach vorübergehender Natur sind. Diese Schwierigkeiten seien inzwischen besser in den Schätzungen und der Bewertung des Unternehmens berücksichtigt.

„Wir stufen PRIM nach dem Rücksetzer nach dem ersten Quartal auf Outperform hoch, da wir die Probleme bei der Umsetzung im Bereich der erneuerbaren Energien als vorübergehend betrachten und diese nun besser in den Schätzungen/Bewertungen abgebildet sind", kommentierte Mandloi.

Auftragseingang soll sich bis 2026 verbessern

Der Analyst erwartet eine Verbesserung des Auftragseingangs bis 2026. Als Treiber nennt er die Gasstromerzeugung, mündliche Zuschläge im Bereich der erneuerbaren Energien sowie das Wachstum bei sogenannten Master Service Agreements (MSA) mit Versorgungsunternehmen. MSAs sind Rahmenverträge, die Unternehmen langfristige Auftragsbeziehungen mit Versorgern sichern.

Für das Jahr 2027 prognostiziert Mandloi eine Rückkehr zum organischen Wachstum – selbst auf konservativer Basis bei den erneuerbaren Energien. Dabei schließt er Verschiebungen aus dem Jahr 2026 in Höhe von rund 400 Millionen US-Dollar ausdrücklich aus. Dies unterstreicht, dass der Analyst das Wachstumspotenzial des Unternehmens als strukturell intakt bewertet.

Bewertungsmodell mit konservativem Abschlag

Die Senkung des Kursziels auf 135 US-Dollar basiert auf angepassten Erwartungen für das Umsatz- und EBITDA-Wachstum. Mizuho legte dabei ein 13-faches EBITDA-Multiple für das Jahr 2027 zugrunde. Dieses Multiple liegt etwa zwei Stufen unterhalb des von der Vergleichsgruppe implizierten Wachstumsmultiples – ein bewusster Abschlag, um den jüngsten Herausforderungen bei der Umsetzung sowie der allgemeinen Kompression der Bewertungsmultiplikatoren Rechnung zu tragen.

Das EBITDA (Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization) ist eine gängige Kennzahl zur Bewertung der operativen Ertragskraft eines Unternehmens, die im Infrastruktur- und Energiesektor besonders häufig verwendet wird.

Trotz des gesenkten Kursziels sieht Mandloi das Risiko-Rendite-Verhältnis nun als attraktiv an. Entscheidend dafür sei, dass Aufträge zunehmend realisiert werden und sich das Geschäft mit erneuerbaren Energien normalisiere. Für Anleger bedeutet die Heraufstufung ein positives Signal: Mizuho traut der Aktie trotz der jüngsten Schwäche eine überdurchschnittliche Kursentwicklung zu.

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