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Private Equity unter Druck: KI und Marktvolatilität erschüttern Branche

Institutionelle Investoren und Private-Equity-Firmen stehen vor wachsender Kritik – Bewertungsfragen und KI-Disruption prägen die Debatte.

Private Equity unter Druck: KI und Marktvolatilität erschüttern Branche

Die globale Finanzbranche befindet sich in einem Spannungsfeld: Marktvolatilität, künstliche Intelligenz und fragwürdige Bewertungspraktiken setzen Private-Equity-Firmen und institutionelle Investoren unter erheblichen Druck. Besonders der Private-Credit-Markt gerät ins Visier der Kritiker, während gleichzeitig staatliche Pensionsfonds ihre Anlagestrategien grundlegend überdenken.

In Thailand steht der staatliche Sozialversicherungsfonds (SSO) vor einer Grundsatzdebatte. Der Fonds verwaltet umgerechnet rund 88 Milliarden US-Dollar für 25 Millionen Bürger und überschritt am 9. März erstmals seit zwei Jahren seinen Risikogrenzwert von 8 Prozent beim Value-at-Risk. Ursache war eine starke Konzentration auf heimische Anlagen (69 Prozent) sowie ein Kurseinbruch infolge geopolitischer Spannungen im Nahen Osten.

Boardmitglieder, darunter die frühere Goldman-Sachs-Managerin Phanthira Vergara, fordern nun eine Neuausrichtung: Bis 2027 soll das Portfolio auf eine 50-50-Aufteilung zwischen risikoarmen und renditestärkeren Anlagen umgestellt werden. Geplant ist eine Allokation von 11,6 Milliarden US-Dollar in globale Private-Equity-, Private-Credit- und Hedgefonds-Strategien. Reformbefürworter kritisieren jedoch, dass die bürokratische Einbindung des Fonds unter das Arbeitsministerium schnelle Reaktionen auf globale Schocks verhindere.

Bewertungsstreit im Private-Credit-Markt

Parallel dazu entbrannte ein heftiger Streit über Bewertungspraktiken im Private-Credit-Sektor. John Zito, Co-Präsident der Asset-Management-Sparte von Apollo Global Management, warnte öffentlich vor „Arroganz

FinanzenMarktbericht

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