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Rekordvermögen der Superreichen überschreitet zehn Billionen Dollar

ech-Milliardäre und Aktienboom treiben Vermögenswachstum, doch nicht alle profitieren gleichermaßen

Rekordvermögen der Superreichen überschreitet zehn Billionen Dollar

Die 500 reichsten Menschen der Welt haben ihr Gesamtvermögen im Jahr 2024 erstmals auf über zehn Billionen US-Dollar gesteigert. Besonders bemerkenswert ist der Beitrag der Tech-Milliardäre, die allein 600 Milliarden US-Dollar zu diesem Zuwachs beitrugen. Unter ihnen sticht Elon Musk hervor, dessen Vermögen sich durch die positive Entwicklung seiner Unternehmen Tesla, SpaceX und xAI nahezu verdoppelte. Sein Vermögen erreichte mit 442,1 Milliarden US-Dollar ein neues Rekordniveau. Der Abstand zu Jeff Bezos, dem zweitreichsten Menschen, betrug am 17. Dezember 237 Milliarden US-Dollar – der größte jemals verzeichnete Unterschied zwischen den ersten beiden Plätzen im Bloomberg-Milliardärsindex.

Der Aktienmarkt spielte eine zentrale Rolle bei diesem Vermögenswachstum. Der S&P 500 legte bis Ende Dezember um 24 % zu, getrieben von den sogenannten „Magnificent Seven“, einer Gruppe führender Tech-Konzerne wie Tesla, Meta Platforms und Nvidia. Besonders die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten wirkte sich belebend auf die Börse aus, die am Tag nach der Wahl eine der stärksten Performances ihrer Geschichte zeigte. Innerhalb von fünf Wochen nach dem Wahltag verzeichneten die Milliardäre im Index einen kombinierten Zuwachs von 505 Milliarden US-Dollar.

Auch andere Tech-Pioniere profitierten erheblich. Jensen Huang, CEO von Nvidia, konnte durch den Boom im Bereich künstlicher Intelligenz sein Vermögen um 76 Milliarden US-Dollar steigern. Mark Zuckerberg verzeichnete trotz einer hohen Kartellstrafe ein Plus von 81 Milliarden US-Dollar, da die Meta-Aktien um fast 70 % zulegten. Insgesamt war das Jahr 2024 für jüngere Milliardäre besonders lukrativ, die ihr Vermögen mehr als doppelt so stark steigerten wie ihre älteren Kollegen.

Nicht alle Superreichen konnten jedoch von der Marktentwicklung profitieren. Französische Luxus-Milliardäre wie Bernard Arnault und Francoise Bettencourt Meyers erlitten durch schwächelnde Umsätze auf dem chinesischen Markt einen Vermögensverlust von insgesamt 71 Milliarden US-Dollar. Auch Colin Huang, Gründer von Temu, musste einen Verlust von 18 Milliarden US-Dollar hinnehmen, verursacht durch schwache Geschäftszahlen und einen dramatischen Kurseinbruch seiner Aktien. Carlos Slim, einer der bekanntesten Unternehmer Lateinamerikas, sah sein Vermögen durch Wechselkurseffekte und politische Veränderungen in Mexiko um 26 Milliarden US-Dollar schrumpfen.

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