ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Repsol plant Milliardenrückgabe an Aktionäre

Fokus auf erneuerbare Energien und Expansion in den USA

Repsol plant Milliardenrückgabe an Aktionäre

Die spanische Ölgesellschaft Repsol hat angekündigt, bis zum Jahr 2027 bis zu 10 Milliarden Euro an ihre Aktionäre zurückzugeben. Diese Rückgabe erfolgt in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen. Dieser Schritt ist Teil der Strategie des Unternehmens, sich stärker auf erneuerbare Energien und Biokraftstoffe zu konzentrieren. Trotz eines deutlichen Rückgangs der Gewinne im Vergleich zu den Rekordhöhen des Jahres 2022, als die Preise für Öl und Gas infolge der Invasion Russlands in der Ukraine in die Höhe schossen, folgt Repsol damit dem Trend anderer großer Ölunternehmen, die Rekordrückgaben an ihre Aktionäre bieten.

Repsol plant, bis zu 5,4 Milliarden Euro durch Aktienrückkäufe und weitere 4,6 Milliarden Euro in Form von Bargelddividenden an seine Aktionäre auszuschütten. Das Unternehmen hat zudem die Dividende für das Geschäftsjahr 2023 um fast 30% auf 0,90 Euro pro Aktie erhöht. Diese Ankündigungen führten zu einem Anstieg der Repsol-Aktien um 5,1% auf 14,38 Euro.

Das Unternehmen mit einem Marktwert von 16,7 Milliarden Euro am Ende des vorherigen Geschäftstages bekräftigt sein Engagement für die Diversifizierung seines Geschäftsmodells. Mehr als 35% der geplanten Nettoinvestitionen von 16 bis 19 Milliarden Euro sollen in Projekte mit geringem Kohlenstoffausstoß fließen, einschließlich Biokraftstoffen und erneuerbaren Energien, wobei ein besonderer Fokus auf der Iberischen Halbinsel und den Vereinigten Staaten liegt.

Die Kapazität im Bereich der erneuerbaren Energien soll bis 2027 auf 9 bis 10 Gigawatt ansteigen, verglichen mit den aktuellen 2,8 GW. Darüber hinaus erwägt Repsol, sein Geschäft mit der Exploration und Produktion von Öl für eine mögliche Börsennotierung in den Jahren 2026 oder 2027 vorzubereiten.

Trotz der Abkühlung der Öl- und Gaspreise fiel der bereinigte Gewinn von Repsol im vierten Quartal weniger stark als erwartet. Der Quartalsgewinn lag bei 1,20 Milliarden Euro, im Vergleich zu 2,04 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum, und übertraf damit die durchschnittliche Prognose des Unternehmens von 1 Milliarde Euro. Zusätzlich plant Repsol, bis Ende Juli 40 Millionen Aktien zu stornieren, deren Wert zum Schlusskurs des Vortages 547 Millionen Euro beträgt.

Repsol

Disclaimer