Rohstoffpreise haussieren – auch Lithium wird immer begehrter
Batteriemetalle stehen diese Woche erneut im Fokus der Anleger.

Die Chinesen kommen! Das wissen nicht nur die europäischen Autobauer sondern auch deren Zulieferer, speziell wenn es um die boomende E-Mobilität und Lithium als eines der Schlüsselmaterialien zum Bau von Batterien geht. Es ist kein Geheimnis, dass Peking das Land zu einem führenden Exporteur von Elektrofahrzeugen machen möchte, wobei Europa hierbei der wichtigste Markt für chinesische E-Auto-Exporteure sein dürfte. Schon heute stammt jedes zweite Elektroauto weltweit aus China: Die meisten werden allerdings in dem Riesenreich selbst abgesetzt - noch zumindest.
China hegt auch im Automobilbereich Weltmachtambitionen. Dazu gehört letztlich auch, dass die Chinesen ihren langfristigen Lithium-Nachschub absichern. Nur so kann man beim Zukunftstrends E-Mobility ganz vorne mitspeilen oder gar eines Tages dann Markt dominieren.
In diesem Licht ist es nur allzu verständlich, dass sich Chinas Konzerne derzeit um schon weiter fortgeschrittene Lithium-Projekte regelrecht balgen. So versuchte sich zuletzt der chinesische Lithiumriese Ganfeng (WKN: A2N6UN) an einer Übernahme von Millennial Lithium (WKN: A2AMUE). Letztlich geht der Bergbaukonzern nun an den chinesischen Batteriezellen-Hersteller CATL (WKN: ISIN: CNE100003662). Der ist übrigens auch bereits Großaktionär bei Neo Lithium (WKN: A2AP37), die wie auch Millennial Lithium in Argentinien aktiv sind.
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