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Russland umgeht Ölsanktionen geschickt

Die Preisobergrenze der G7 verliert an Wirkung, während Russland geschickt trickst, um seine Öleinnahmen zu steigern

Russland umgeht Ölsanktionen geschickt

Die Bemühungen der G7-Staaten, die russischen Erdöleinnahmen durch eine Preisobergrenze zu begrenzen, scheinen an Wirkung zu verlieren. Einem Bericht zufolge gelingt es Russland zunehmend, die Sanktionen zu umgehen. Ursprünglich sollten die Sanktionen sicherstellen, dass Russland nicht mehr als 60 US-Dollar pro Barrel für sein Rohöl erhält. Doch Moskau verzichtet mittlerweile oft auf westliche Dienstleistungen und hat den Anteil der Geschäfte ohne Preisobergrenze auf 75 Prozent gesteigert.

Die Preisobergrenze wurde im Dezember des Vorjahres von den G7-Staaten eingeführt, um die russischen Einnahmen zu reduzieren und die globalen Energiemärkte zu stabilisieren. Doch Russland hat seine Strategie angepasst und kann nun mehr Öl zu internationalen Marktpreisen verkaufen. Die globalen Erdölpreise befinden sich derzeit auf einem hohen Niveau. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostet derzeit 93,39 US-Dollar, und ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) liegt bei 90,07 US-Dollar.

Die Kyiv School of Economics (KSE) schätzt, dass Russland allein im Jahr 2023 mindestens 15 Milliarden US-Dollar mehr an Öleinnahmen erzielen könnte. Experten warnen, dass es angesichts dieser Entwicklungen immer schwieriger wird, die Preisobergrenze durchzusetzen.

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